Geheimpapiere zu Drohnenkrieg - Snowden lobt Akt der Zivilcourage

Moskau/Washington - Der NSA-Enthüller Edward Snowden hat dem anonymen Whistleblower, der Geheimdokumente über die umstrittenen Drohnenangriffe der US-Regierung veröffentlicht hat, Respekt gezollt. Es handle sich um "die wichtigste die nationale Sicherheit betreffende Geschichte des Jahres", erklärte Snowden per Kurznachrichtendienst Twitter am Donnerstagabend.

Die Enthüllung lobte der bekannte US-Whistleblower, der selbst nach der Veröffentlichung streng geheimer Dokumente des US-Geheimdienstes NSA im Exil in Russland lebt, als "einen erstaunlichen Akt von Zivilcourage", mit dem eine "entsetzliche Lüge zerschmettert" werde. Das Internetportal "The Intercept" hatte am Donnerstag neue Geheimdokumente eines anonymen Enthüllers aus US-amerikanischen Sicherheitskreisen veröffentlicht. Die Unterlagen legen Details offen, wie die tödlichen Attacken durch US-Drohnen ablaufen und welche Schwächen das von Menschenrechtlern kritisierte Programm hat.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wirtschaft

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA