Geheimpapiere zu Drohnenkrieg - Snowden lobt Akt der Zivilcourage

Moskau/Washington - Der NSA-Enthüller Edward Snowden hat dem anonymen Whistleblower, der Geheimdokumente über die umstrittenen Drohnenangriffe der US-Regierung veröffentlicht hat, Respekt gezollt. Es handle sich um "die wichtigste die nationale Sicherheit betreffende Geschichte des Jahres", erklärte Snowden per Kurznachrichtendienst Twitter am Donnerstagabend.

Die Enthüllung lobte der bekannte US-Whistleblower, der selbst nach der Veröffentlichung streng geheimer Dokumente des US-Geheimdienstes NSA im Exil in Russland lebt, als "einen erstaunlichen Akt von Zivilcourage", mit dem eine "entsetzliche Lüge zerschmettert" werde. Das Internetportal "The Intercept" hatte am Donnerstag neue Geheimdokumente eines anonymen Enthüllers aus US-amerikanischen Sicherheitskreisen veröffentlicht. Die Unterlagen legen Details offen, wie die tödlichen Attacken durch US-Drohnen ablaufen und welche Schwächen das von Menschenrechtlern kritisierte Programm hat.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht