Gehaltserhöhungen in Deutschland heuer zwischen 2 und 3 Prozent

Düsseldorf/Frankfurt (APA/dpa) - Im nahezu abgelaufenen Jahr haben die Tarifverhandlungen in Deutschland den Arbeitnehmern Gehaltserhöhungen zwischen 2 und 3 Prozent eingebracht. Ein Schwerpunkt zeige sich bei einem Wert um 2,5 Prozent, teilte am Montag das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftlichen Böckler-Stiftung in Düsseldorf mit, das die Abschlüsse aus dem Jahr 2017 ausgewertet hat.

Gleichzeitig seien die Verbraucherpreise mit rund 1,7 Prozent wieder deutlich stärker gestiegen als in den Vorjahren, was zu einem Reallohnzuwachs führe. "Auf das ganze Jahr 2017 gerechnet, ist mit einer realen Steigerung der Tarifverdienste von bis zu 0,8 Prozent zu rechnen", sagte dazu der Leiter des Tarifarchivs, Thorsten Schulten.

Für 2018 ergeben sich aus einigen mehrjährigen Tarifverträgen noch einmal Steigerungen zwischen 1,7 und 2,5 Prozent. Neu verhandelt werden im kommenden Jahr die Entgelte und Arbeitsbedingungen für 9,7 Millionen Beschäftigte.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht