Gehalt der Top-Banker in China schmilzt nach Reform um die Hälfte

Peking - In China hat die staatlich angeordnete Gehaltsreform die Vergütung der Vorstandchefs der fünf größten Banken vergangenes Jahr halbiert. So verdiente etwa Jiang Jianqing, Leiter des nach Anlagen weltgrößten Kreditinstituts Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) , nur noch umgerechnet knapp 75.000 Euro, wie aus dem zuletzt vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht.

Das war weniger als 1 Prozent des Gehalts von JPMorgan-Chef Jamie Dimon 2015. Gleiches droht den Bossen von 72 weiteren großen Staatsfirmen, wie etwa PetroChina oder China Mobile. Die Regierung in Peking will Unternehmen in Staatsbesitz reformieren und streicht dabei auch die Gehälter der Vorstände zusammen.

Die Einbrüche beim Lohn gehen bei den Kreditinstituten mit einem deutlich schwächeren Gewinnwachstum einher. Den Banken machen vor allem Zinskürzungen und Kreditausfälle zu schaffen. Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft leidet unter einem deutlich abgeflauten Wirtschaftswachstum, das die Regierung mit Reformen abzustützen versucht.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London