Gehalt der Top-Banker in China schmilzt nach Reform um die Hälfte

Peking - In China hat die staatlich angeordnete Gehaltsreform die Vergütung der Vorstandchefs der fünf größten Banken vergangenes Jahr halbiert. So verdiente etwa Jiang Jianqing, Leiter des nach Anlagen weltgrößten Kreditinstituts Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) , nur noch umgerechnet knapp 75.000 Euro, wie aus dem zuletzt vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht.

Das war weniger als 1 Prozent des Gehalts von JPMorgan-Chef Jamie Dimon 2015. Gleiches droht den Bossen von 72 weiteren großen Staatsfirmen, wie etwa PetroChina oder China Mobile. Die Regierung in Peking will Unternehmen in Staatsbesitz reformieren und streicht dabei auch die Gehälter der Vorstände zusammen.

Die Einbrüche beim Lohn gehen bei den Kreditinstituten mit einem deutlich schwächeren Gewinnwachstum einher. Den Banken machen vor allem Zinskürzungen und Kreditausfälle zu schaffen. Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft leidet unter einem deutlich abgeflauten Wirtschaftswachstum, das die Regierung mit Reformen abzustützen versucht.

London (APA/AFP/dpa/Reuters) - Die britische Wahlkommission hat die offizielle Pro-Brexit-Kampagne wegen Verstößen gegen Finanzierungsregeln mit einer Geldstrafe belegt. Die "Vote Leave"-Kampagne habe vor dem Brexit-Referendum 2016 fast eine halbe Million Pfund (566.443,87 Euro) mehr ausgegeben als die erlaubten sieben Millionen Pfund, erklärte die Kommission am Dienstag in London. Zudem sei ihr Ausgabenbericht unvollständig und fehlerhaft gewesen.
 

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Britische Wahlkommission brummte Pro-Brexit-Kampagne Geldstrafe auf

Peking (APA/Reuters) - Trotz des Zollstreits mit den USA hält China an seiner Wachstumsprognose für die Wirtschaft fest. Im Gesamtjahr 2018 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 6,5 Prozent zulegen, wie die staatliche Planungsbehörde am Dienstag mitteilte. Ein Sprecher der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) sagte, dass China genügend politischen Spielraum habe, um mit Schocks umzugehen.
 

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China trotz Handelskonflikts zuversichtlich für Konjunktur 2018

Tokio (APA/Reuters) - Die EU und Japan schließen neben einem umfassenden Handelsvertrag auch ein Abkommen über den Austausch von Daten. Die Einigung schaffe den weltgrößten Wirtschaftsraum, in dem persönliche Daten unter Wahrung hoher Sicherheitsstandards ausgetauscht werden könnten, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.
 

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EU und Japan besiegelten Pakt für sicheren Datenaustausch