Gedämpfte Wachstumsprognose von einem Prozent für Lateinamerika

Santiago de Chile - Lateinamerika wird laut Prognose der regionalen UNO-Wirtschaftskommission CEPAL 2015 durchschnittlich nur um ein Prozent wachsen. Die wirtschaftliche Dynamik sei - mit Ausnahme der USA - sowohl in Industriestaaten als auch in Schwellenländern schwächer geworden, hieß es in dem am Dienstag (Ortszeit) in Santiago de Chile veröffentlichten CEPAL-Bericht.

In Südamerika wird demnach ein Nullwachstum erwartet. Brasilien (-0,9 Prozent) und Venezuela (-3,5 Prozent) weisen laut CEPAL (Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik) negative Wachstumsraten auf. Für Bolivien (5 Prozent), Peru und Paraguay (jeweils 4,2 Prozent) sowie Kolumbien (3,6 Prozent) gelten demnach die höchsten Wachstumsprognosen in Südamerika. Mexiko und Zentralamerika werden 3,2 Prozent sowie der Karibik 1,9 Prozent Wachstum im laufenden Jahr vorausgesagt.

Noch vor vier Monaten hatte CEPAL in Lateinamerika ein Wirtschaftswachstum für 2015 von 2,2 Prozent vorausgesagt. Nach erster Schätzung erreichte die Region 2014 ein Durchschnittswachstum von 1,1 Prozent.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen