Gedämpfte Wachstumsprognose von einem Prozent für Lateinamerika

Santiago de Chile - Lateinamerika wird laut Prognose der regionalen UNO-Wirtschaftskommission CEPAL 2015 durchschnittlich nur um ein Prozent wachsen. Die wirtschaftliche Dynamik sei - mit Ausnahme der USA - sowohl in Industriestaaten als auch in Schwellenländern schwächer geworden, hieß es in dem am Dienstag (Ortszeit) in Santiago de Chile veröffentlichten CEPAL-Bericht.

In Südamerika wird demnach ein Nullwachstum erwartet. Brasilien (-0,9 Prozent) und Venezuela (-3,5 Prozent) weisen laut CEPAL (Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik) negative Wachstumsraten auf. Für Bolivien (5 Prozent), Peru und Paraguay (jeweils 4,2 Prozent) sowie Kolumbien (3,6 Prozent) gelten demnach die höchsten Wachstumsprognosen in Südamerika. Mexiko und Zentralamerika werden 3,2 Prozent sowie der Karibik 1,9 Prozent Wachstum im laufenden Jahr vorausgesagt.

Noch vor vier Monaten hatte CEPAL in Lateinamerika ein Wirtschaftswachstum für 2015 von 2,2 Prozent vorausgesagt. Nach erster Schätzung erreichte die Region 2014 ein Durchschnittswachstum von 1,1 Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma