Gebrüder Weiss baut Luft- und Seefrachtnetz in Deutschland aus

Lauterach (APA) - Der weltweit tätige Vorarlberger Logistiker Gebrüder Weiss baut sein Luft- und Seefrachtnetz in Deutschland weiter aus. Anfang Oktober wurde am Flughafen München ein neuer Standort mit fünf Mitarbeitern eröffnet, teilte das Unternehmen mit. Mit der Ausdehnung des Luft- und Seefrachtnetzes wolle man sich künftig noch stärker als global agierender Full-Service-Logistiker positionieren, hieß es.

Erst im April und im Juli hatte Gebrüder Weiss in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf Standorte gegründet, Anfang 2018 soll in Stuttgart noch ein weiterer folgen. "In relativ kurzer Zeit haben wir in Deutschland ein Luft- und Seefrachtnetz etabliert, das sich ideal in unsere bestehenden globalen Services einfügt", sagte Vojislav Jevtic, Gebrüder Weiss-Regionalleiter Air & Sea Asien und Deutschland. Wolle man global agierender Full-Service-Logistiker sein, führe an Deutschland kein Weg vorbei, sagte Jevtic: "Nicht nur wegen der geografischen Lage im Zentrum Europas, sondern auch aufgrund der guten Infrastruktur und Außenhandelsquote".

Nach der Eröffnung des Standorts Stuttgart wird Gebrüder Weiss an seinen dann fünf deutschen Air & See-Standorten rund 100 Luft- und Seefracht-Experten beschäftigen. Dazu kommen in Deutschland weitere 650 Mitarbeiter in den fünf süddeutschen Landverkehrs-Niederlassungen.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden