Gebäudedienstleister Dussmann peilt 100-Mio.-Euro-Umsatz an

Linz (APA) - Die Dussmann Service Österreich, Dienstleister im Bereich Gebäudereinigung, -technik, -sicherheit und Verpflegung, will den Umsatz im Inland in den kommenden Jahren auf 100 Mio. Euro steigern. Forcieren möchte man den Klimatechnik-Bereich, dafür habe man sich mit dem Kauf des Kälte- und Klimatechnikunternehmens Schmid aus Linz verstärkt, sagte Österreich-Leiter Peter Edelmayer im APA-Gespräch.

Durch die Akquise sei ein organisches Wachstum möglich, so Edelmayer. Sämtliche Mitarbeiter wurden übernommen. Ein weiterer Erfolg sei der bisher größte Auftrag in Österreich: die Reinigung von mehr als 1.300 Objekten für einen Großbetrieb. Der Name werde vorerst nicht genannt. Insgesamt werden 2.800 Mitarbeiter beschäftigt, davon in Österreich rund 700.

Das Unternehmen mit Verwaltungszentrale in Linz setzte 2016 rund 165 Mio. Euro um, inklusive Tschechien und Ungarn, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (Dienstagausgabe). In Österreich lag man bei 85 bis 90 Mio. Euro, konkretisierte Edelmayer, ein Fünftel davon entfiel auf Oberösterreich.

Der Bereich Verpflegung wachse am stärksten, weil er auch am häufigsten nachgefragt werde, sagte der Leiter der Niederlassung in Oberösterreich, Manfred Dametz. Gemeinsam mit Reinigung macht diese Sparte 40 Prozent des Gesamtumsatzes im Bundesland aus. Dussmann betreibt in Oberösterreich vier Frischküchen und liefert täglich rund 1.300 Mahlzeiten an Firmen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden