GE streicht nach Übernahme von Alstom-Energiesparte 6500 Jobs

General Electric will nach der Übernahme der Energiesparte des französischen Industriekonzerns Alstom in den kommenden zwei Jahren 6500 Stellen streichen. Allein in der Schweiz sollen bis zu 1300 Arbeitsplätze wegfallen, wie der amerikanische Siemens -Rivale am Mittwoch mitteilte. 765 Stellen würden in Frankreich abgebaut, sagte ein Konzernsprecher. Hier sei vor allem die Verwaltung betroffen.

Die Gewerkschaften seien bereits über die Pläne informiert worden. GE halte aber an seiner Zusage fest, im Zuge der Übernahme unter dem Strich binnen drei Jahren 1000 neue Jobs in Frankreich zu schaffen. Von Kürzungen in Deutschland wurde zunächst nichts bekannt.

Nach Abschluss der Übernahme der Alstom-Sparte vergangenen November beschäftigt der neue Energiebereich von GE Unternehmensangaben zufolge in 120 Ländern 65.000 Mitarbeiter.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht