GE und Infineon bei Wiener Technologiefirma TTTech eingestiegen

Bei der Wiener Technologiefirma TTTech - spezialisiert auf selbstfahrende Kraftfahrzeuge sowie Luft- und Raumfahrt - sind im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 50 Mio. Euro der US-Konzern General Electric (GE Ventures) und der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies eingestiegen.

Die bestehenden Aktionäre haben unter der Führung von TTTech-Großaktionär Audi 35 Mio. Euro zur Kapitalerhöhung beitragen, General Electric rund 8 Mio. Euro und Infineon rund 7 Mio. Euro, hieß es vom Unternehmen auf APA-Anfrage. Das frische Kapital soll unter anderem die Expansion im Silicon Valley (USA), in Deutschland und in Asien vorantreiben. Bisher hielt Audi laut FirmenCompass rund 30 Prozent an der TTTech Computertechnik AG, die Firmengründer sind auch noch am Unternehmen beteiligt.

"Der neue Audi A8, den wir für 2017 planen, wird das erste Modell sein, mit dem wir vom assistierten zum pilotierten Fahren übergehen. Die Kapitalerhöhung in TTTech stärkt unseren strategischen Technologiefahrplan hinsichtlich des Serieneinsatzes des pilotierten Fahrens", so Audi-Vorstand Ulrich Hackenberg am Mittwoch in einer Aussendung.

Aufgrund der Marktreife von mehreren Produkten hat TTTech im vergangenen Jahr einen veritablen Umsatzsprung hingelegt. Die Betriebsleistung schnellte im Jahr 2014 auf 53 Mio. Euro nach 33 Mio. Euro im Jahr davor.

TTTech wurde 1998 als Spin-off der Technischen Universität Wien gegründet. TTTech entwickelt unter anderem Netzwerklösungen, damit Autos ganz alleine fahren können, oder Windkraftanlagen sich jederzeit auf neue Windströmungen ausrichten können. Die Produkte von TTTech sollen die Robustheit von vernetzten elektronischen Systemen durch den Einsatz von Sicherheits- und Echtzeittechnologie verbessern.

Die Hardware- und Softwarelösungen von TTEech finden Einsatz in Produktionsprogrammen in der Automobilindustrie, Luftfahrt, mobilen Arbeitsmaschinen sowie der Energieerzeugung. Bisher wurden Plattformlösungen für Anwendungen wie zum Beispiel die Boeing 787, das NASA-Raumschiff Orion sowie verschiedene Fahrzeugmodelle der Volkswagen Gruppe entwickelt.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn