Gazprom erhöht Gasliefermengen nach Österreich um 20 Prozent

St. Petersburg/Wien (APA) - Die OMV hat mit dem russischen Energiekonzern Gazprom um 20 Prozent höhere Erdgaslieferungen nach Österreich vereinbart. Durch einen Vertragszusatz zum bis 2040 laufenden Gasliefervertrag steigt Gazproms Liefermenge von 5 auf 6 Mrd. Kubikmeter jährlich, wie eine OMV-Sprecherin am Montag auf APA-Nachfrage erklärte.

Gazprom und OMV teilten in einer gemeinsamen Aussendung mit, die Gaslieferungen seien um eine Milliarde Kubikmeter pro Jahr für die gesamte Vertragslaufzeit erhöht worden. Der Vertragszusatz sei in St. Petersburg von den Vorstandschefs, Rainer Seele und Alexey Miller, unterzeichnet worden.

Lieferpunkt ist der Gasknoten im niederösterreichischen Baumgarten. Die OMV versorgt mit dem Gas aus Russland Österreich und andere europäische Länder. Österreichs Gasbedarf macht um die 8 Mrd. Kubikmeter jährlich aus. Zur Deckung des Bedarfs bezieht die OMV Gas auch aus anderen Ländern, etwa Norwegen.

Den Angaben zufolge sind die Gaslieferungen von Russland nach Österreich heuer in den ersten zehn Monaten um ein Drittel auf 8,8 Mrd. Kubikmeter gestiegen. Erst im Juni hatten die teilstaatliche OMV und der Gazprom-Konzern ihren bestehenden Gasliefervertrag von 2028 bis 2040 verlängert.

Die geplante Beteiligung der OMV am Urengoy-Gasfeld in Westsibirien war bei dem Treffen von OMV-Chef Seele mit Gazprom-Chef Miller ebenso Thema wie die beabsichtigte strategische Kooperation, wie es hieß.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte