Gauloise-Hersteller verkauft weniger Tschick

Bristol (APA/dpa) - Dem britischen Tabakkonzern Imperial Brands macht der schrumpfende Zigarettenabsatz zu schaffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September wurde der Anbieter von Marken wie West und Gauloises Blondes gut vier Prozent weniger Tabak los als im Vorjahr, wie er am Dienstag in Bristol mitteilte.

Chefin Alison Cooper versucht den Konzern mit der Ausrichtung auf E-Zigaretten wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Sie will neue Varianten von E-Zigaretten in den Absatzmärkten des Konzerns verkaufen und das Geschäft auf weitere Länder ausdehnen. In dem Bereich gebe es deutliche Wachstumsmöglichkeiten. Imperial Brands hat sich schon mit einer Umbenennung auf die veränderte Marktlage eingestellt - und das Wort "Tobacco" aus seinem Namen gestrichen.

Zwar konnte Imperial Brands seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr steigern. Dennoch ließ sich die sinkende Nachfrage nach Zigaretten nicht verstecken. In Landeswährungen fiel der Netto-Tabakumsatz im Geschäftsjahr um 2,6 Prozent. Nur weil die britische Währung nach dem Brexit-Votum stark an Wert verloren hat, wuchsen die Erlöse um acht Prozent auf 7,76 Mrd. Pfund (8,8 Mrd. Euro). Auch der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn legte nur dank Währungseffekten um gut sechs Prozent auf 3,8 Mrd. Pfund zu. Unter dem Strich blieb mit 1,45 Mrd. Pfund indes gut doppelt so viel übrig wie im Vorjahr, als hohe Finanzierungskosten das Ergebnis belastet hatten.

Wien (APA) - Der Frequentis-Konzern hat im Jahr 2017 seinen Gewinn (nach Steuern) von 9,2 Mio. auf 10,7 Mio. Euro gesteigert. Das auf sicherheitskritische Kommunikations- und Informationssysteme spezialisierte Wiener IT-Unternehmen erzielte 266,9 Mio. Euro Umsatz, nach 241,2 Mio. Euro im Jahr 2016. Dies geht aus der heute Dienstag veröffentlichten Konzern-Bilanz im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.
 

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Frequentis steigerte 2017 Gewinn und Umsatz

Linz (APA) - In der Affäre um liegen gebliebene Akten im Linzer Magistrat hat das Kontrollamt nun seinen Bericht vorgelegt, wie die Stadt am Dienstag berichtete. Es macht u.a. "Defizite in der organisatorischen, personellen und strategischen Führungsarbeit" für die Misere verantwortlich. Die entstandene Schieflage sei lange Zeit "von allen Beteiligten des Geschäftsbereiches völlig falsch eingeschätzt" worden.
 

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Linzer Aktenaffäre: Kontrollamt sieht Defizite in Führungsarbeit

Paris (APA/dpa) - Ein neuer Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs hat auch für Ausfälle und Verspätungen im Flugverkehr gesorgt. Wegen eines Streikaufrufs für Fluglotsen waren die Airlines am Dienstag dazu aufgerufen, an drei großen Flughäfen jeweils jeden fünften Flug zu streichen, wie Frankreichs zivile Luftfahrtbehörde bestätigte.
 

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Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs bringt Flugausfälle