Gauloise-Hersteller verkauft weniger Tschick

Bristol (APA/dpa) - Dem britischen Tabakkonzern Imperial Brands macht der schrumpfende Zigarettenabsatz zu schaffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September wurde der Anbieter von Marken wie West und Gauloises Blondes gut vier Prozent weniger Tabak los als im Vorjahr, wie er am Dienstag in Bristol mitteilte.

Chefin Alison Cooper versucht den Konzern mit der Ausrichtung auf E-Zigaretten wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Sie will neue Varianten von E-Zigaretten in den Absatzmärkten des Konzerns verkaufen und das Geschäft auf weitere Länder ausdehnen. In dem Bereich gebe es deutliche Wachstumsmöglichkeiten. Imperial Brands hat sich schon mit einer Umbenennung auf die veränderte Marktlage eingestellt - und das Wort "Tobacco" aus seinem Namen gestrichen.

Zwar konnte Imperial Brands seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr steigern. Dennoch ließ sich die sinkende Nachfrage nach Zigaretten nicht verstecken. In Landeswährungen fiel der Netto-Tabakumsatz im Geschäftsjahr um 2,6 Prozent. Nur weil die britische Währung nach dem Brexit-Votum stark an Wert verloren hat, wuchsen die Erlöse um acht Prozent auf 7,76 Mrd. Pfund (8,8 Mrd. Euro). Auch der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn legte nur dank Währungseffekten um gut sechs Prozent auf 3,8 Mrd. Pfund zu. Unter dem Strich blieb mit 1,45 Mrd. Pfund indes gut doppelt so viel übrig wie im Vorjahr, als hohe Finanzierungskosten das Ergebnis belastet hatten.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies