Gastronomiegroßhändler Eurogast 2017 mit 351 Mio. Euro Umsatz

Kirchdorf in Tirol (APA) - Der Gastronomiegroßhändler Eurogast mit Sitz in Kirchdorf in Tirol hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017 von rund 334 Mio. im Jahr zuvor auf 351 Mio. Euro gesteigert. Das entspricht einem Plus von 5,31 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit. Mit Jänner hat Eurogast zudem die Geschäftsführung neu aufgestellt.

Ein Managementboard mit der Sprecherin und Geschäftsführerin Susanna Berner sowie Peter Krug und Marcello Posch übernahm mit 1. Jänner den Gastrogroßhändler. "Mir ist wichtig, das einzigartige Konstrukt der Eurogast Gruppe weiter erfolgreich in die Zukunft zu führen", erklärte die Geschäftsführerin.

Als Highlight des Jahres 2017 bezeichnete das Unternehmen die Gestaltung und Einführung des neuen Webshops, der mit Mai bei allen Eurogast-Mitgliedern online ging. "Das All-in-one-Konzept von Shop und Website macht den Einkauf für Gastronomen übersichtlicher und schneller", berichtete Posch. Dadurch seien 2017 rund 13 Prozent mehr Aufträge über den Webshop abgewickelt worden. Der Online-Umsatz liege österreichweit bei über 30 Prozent.

Für 2018 erwarte die Eurogast Kunden eine Erweiterung im Frische- und Meeresbereich. Hier soll vor allem auf Nachhaltigkeit und Sortierung der Produkte geachtet werden, um ein optimales Qualitätsergebnis zu erreichen, hieß es seitens des Unternehmens.

Die bereits 1965 gegründete Großhandelsgruppe umfasst elf private Gastronomiegroßhändlern. Derzeit beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 1.160 Mitarbeiter. Insgesamt beliefere man rund 45.000 Kunden in ganz Österreich.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen