Nach South-Stream-Aus: Russland kann auf Hilfe von Südosteuropäern hoffen

Budapest - Nach dem Aus für die transeuropäische Pipeline South Stream kann Russland für sein neues Projekt einer Leitung in die Türkei auf Unterstützung mehrerer südosteuropäischer Staaten hoffen.

"Nach der Absage für South Stream ist die Frage des Transports von Gas aus Russland durch die Türkei und die Einbeziehung von Erdgas, das aus anderen Ländern kommt, eine der wichtigsten Fragen der Zukunft", sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto nach Angaben der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI am Dienstag in Budapest. Dort hatte er mit seinen Amtskollegen aus Griechenland, Serbien und Mazedonien sowie mit dem türkischen Minister für EU-Fragen über das Projekt beraten.

Der russische Energiekonzern Gazprom will nach dem Ende des Projekts South Stream nun eine Leitung durch das Schwarze Meer in die Türkei verlegen. Von dort aus, so die Vorstellung der Russen, kann das Gas dann über andere Leitungen an die Kunden in der EU verkauft werden.

Der serbische Außenminister Ivica Dacic sagte, die Gruppe müsse mit Russland und der EU-Kommission in einen Dialog treten. Vor allem Ungarn und Serbien hätten bereits viel in das nun gestoppte South-Stream-Projekt investiert. Die fünf Minister wollen das Thema bei einem nächsten Treffen im Juli vertiefen. Sie wollen auch Albanien und Bosnien-Herzegowina dafür gewinnen, wie Szijjarto sagte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte