Nach South-Stream-Aus: Russland kann auf Hilfe von Südosteuropäern hoffen

Budapest - Nach dem Aus für die transeuropäische Pipeline South Stream kann Russland für sein neues Projekt einer Leitung in die Türkei auf Unterstützung mehrerer südosteuropäischer Staaten hoffen.

"Nach der Absage für South Stream ist die Frage des Transports von Gas aus Russland durch die Türkei und die Einbeziehung von Erdgas, das aus anderen Ländern kommt, eine der wichtigsten Fragen der Zukunft", sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto nach Angaben der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI am Dienstag in Budapest. Dort hatte er mit seinen Amtskollegen aus Griechenland, Serbien und Mazedonien sowie mit dem türkischen Minister für EU-Fragen über das Projekt beraten.

Der russische Energiekonzern Gazprom will nach dem Ende des Projekts South Stream nun eine Leitung durch das Schwarze Meer in die Türkei verlegen. Von dort aus, so die Vorstellung der Russen, kann das Gas dann über andere Leitungen an die Kunden in der EU verkauft werden.

Der serbische Außenminister Ivica Dacic sagte, die Gruppe müsse mit Russland und der EU-Kommission in einen Dialog treten. Vor allem Ungarn und Serbien hätten bereits viel in das nun gestoppte South-Stream-Projekt investiert. Die fünf Minister wollen das Thema bei einem nächsten Treffen im Juli vertiefen. Sie wollen auch Albanien und Bosnien-Herzegowina dafür gewinnen, wie Szijjarto sagte.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne