Gas-Schwergewichte rittern um OMV-Tochter Gas Connect Austria

Neben der italienischen SNAM wollen auch Fluxys, Enagas und Colonial First State um die OMV-Tochter mitbieten.

Rom/Wien Der vom italienischen Staat kontrollierte Gaspipeline-Betreiber SNAM (Societa Nazionale Metanodotti), Mehrheitseigentümer der Trans Austria Gasleitung (TAG), muss sich bei seinen Bemühungen für einen Einstieg bei der OMV-Tochter Gas Connect Austria (GCA) auf starke Konkurrenz gefasst machen. Laut italienischen Medien rittern mehrere andere Schwergewichte der Branche um Gas Connect.

Fluxys, Enagas, Colonial First State, und Borealis Infrastructure wollen informierten Kreisen zufolge dem Advisor Citi bis Ende April ein Angebot für den 49-prozentigen Anteil an der Pipeline-Gesellschaft einreichen, den die OMV veräußern möchte. Der Wert des Aktienpakets werde auf circa 500 Mio. Euro geschätzt, heißt es. Die Italiener sind wegen möglicher Synergien in Österreich an der Übernahme des Anteils an Gas Connect stark interessiert, meldeten italienische Medien.

SNAM-Generaldirektor Marco Alverá hatte vor drei Wochen Interesse an Akquisitionen in Österreich bestätigt. "Wir sind an jeder Gelegenheit interessiert, die uns die Verwertung unserer Assets in Österreich ermöglicht, wo wir bereits mit der TAG präsent sind", sagte Alverá.

Nach Angaben von Februar geht die OMV davon aus, dass die Transaktion im Laufe dieses Jahres abgeschlossen sein wird.

Die Gas Connect Austria betreibt ein rund 900 km langes Erdgas-Hochdruckleitungsnetz in Österreich. Das Unternehmen ist für die Vermarktung und Bereitstellung von Transportkapazitäten an den Grenzübergangspunkten und für die im Inland benötigten Transportkapazitäten für Erdgas zuständig. Die Absatzmenge Entry und Exit belief sich 2014 auf 1,676 TWh. Die Gas Connect Austria ist zu 15,5 Prozent an der TAG beteiligt.

Die TAG transportiert überwiegend russisches Erdgas quer durch Österreich nach Norditalien, voriges Jahr beförderte sie rund 30 Mrd. m3 und setzte rund 300 Mio. Euro um.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen