Gas-Connect-Aktionär SNAM mit Gewinnplus

Rom (APA) - Der italienische Gasnetz-Betreiber SNAM, der vor einem Jahr mit der deutschen Allianz Capital Partners einen 49-Prozent-Anteil an der OMV-Pipelinetochter Gas Connect Austria (GCA) übernommen hat, schreibt in den ersten drei Quartalen 2017 positive Ergebnisse. Der Nettogewinn kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 18,2 Prozent auf 755 Mio. Euro.

Der Umsatz stieg um 1,9 Prozent auf 1,89 Mrd. Euro, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die Gasnachfrage nahm um 8,1 Prozent auf 52,28 Mrd. Kubikmeter zu.

Die positiven Resultate seien einerseits den Investitionen, andererseits den Bemühungen um mehr finanzielle Effizienz zu verdanken. SNAM wolle sich weiterhin um die Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit und um die Sicherheit der Gaslieferungen bemühen, sagte SNAM-CEO Marco Alvera.

SNAM hatte zusammen mit Allianz Capital Partners das 49-prozentige GCA-Paket für 601 Mio. Euro erworben. Die Gas Connect Austria betreibt ein mehr als 900 km langes Erdgas-Hochdruckleitungsnetz in Österreich und beschäftigt rund 260 Mitarbeiter. SNAM ist in Österreich mit 84,47 Prozent Mehrheitseigentümer der Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG), 15,53 Prozent gehören der Gas Connect Austria. Die TAG ist eine der wichtigsten Transportleitungen für die Erdgas-Versorgung Österreichs, Italiens, Sloweniens und Kroatiens.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne