Gabriel will bei Wahl 2017 Merkel herausfordern

Berlin - Der deutsche SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Spekulationen über eine Kanzlerkandidatur im Jahr 2017 beendet. "Natürlich will ich Bundeskanzler werden, wenn die SPD mich aufstellen will", sagte der Vizekanzler und deutsche Wirtschaftsminister dem Magazin "Der Stern" laut Vorabbericht vom Mittwoch. "Das ist doch gar keine Frage", fügte Gabriel hinzu.

Der SPD-Chef würde damit zum Herausforderer der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Es wird weithin erwartet, dass die Regierungschefin 2017 für eine vierte Amtszeit antritt. Angekündigt hat sie dies aber noch nicht. Gabriels Ankündigung fällt in eine Phase, in der die Umfragewerte von Merkel wie auch ihrer Union als Folge der Flüchtlingskrise erstmals kräftig bröckeln. Dennoch liegt die Amtsinhaberin im Vergleich mit Gabriel weit vorne. Laut einer Forsa-Umfrage sacken CDU und CSU auf zusammen 36 Prozentpunkte ab, die SPD verharrt bei 24 Prozent. 46 Prozent wollen sie weiter als Regierungschefin sehen, nur 16 Prozent der Befragten wollten Gabriel als Kanzler.

Dem SPD-Chef steht laut Parteisatzung das Vorschlagsrecht für den Kanzlerkandidaten zu, der von einem Parteitag nominiert wird. Die SPD-Nachwuchsorganisation Jusos hatte im Sommer eine Mitgliederabstimmung über die Kandidatur ins Gespräch gebracht. Bisher zeichnen sich aber in der SPD keine weiteren Bewerber ab.

Die vom "Stern" zitierten Gabriel-Äußerungen sind Teil eines umfassenden Artikels unter der Überschrift "Der Kandidat". Darin bleibt offen, wann die Zitate gefallen sind.

Wien (APA) - US-Präsident Donald Trump hat der EU 25 Prozent Zoll auf Autoimporte angedroht. Noch ist zwar unklar, ob diese Strafzölle jemals kommen, Wifo-Experte Gerhard Streicher hat aber bereits mögliche Auswirkungen einer solchen Maßnahme berechnet. Demnach wären in Österreich etwa 3.000 Jobs betroffen - sie müssen aber nicht unbedingt wegfallen.
 

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25 Prozent US-Zoll auf Autos würde in Österreich 3.000 Jobs treffen

Wellington (APA/dpa) - Wegen einer Seuche muss Neuseeland, der größte Milchexporteur der Welt, insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten. Premierministerin Jacinda Ardern gab am Montag in Wellington einen entsprechenden Zwei-Jahres-Plan bekannt.
 

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Neuseeland muss wegen Seuche mehr als 150.000 Rinder schlachten

Peking (APA/Reuters) - Die Nachfrage der chinesischen Verbraucher nach Lebensmitteln, Kosmetik und Autos aus dem Ausland ist Umfragen zufolge ungebrochen. Fast zwei Drittel wollen in den kommenden sechs Monaten mehr importierte Waren kaufen, ergab eine am Montag vom Handelsministerium veröffentlichte Umfrage unter rund 1.400 Konsumenten.
 

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Umfragen - Chinas Appetit auf ausländische Waren bleibt robust