Gabriel will Digitalisierung der deutschen Wirtschaft mit Milliarden fördern

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will einem Zeitungsbericht zufolge ein umfassendes Programm zur Digitalisierung der deutschen Wirtschaft vorlegen. Dabei seien Förderprogramme in Höhe von mehreren Milliarden Euro vorgesehen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe). Geplant seien zudem ein umfassender Abbau von bürokratischen Hemmnissen und eine stärkere Ausrichtung der schulischen und betrieblichen Ausbildung auf das digitale Zeitalter. Gabriel wolle die "Digitale Strategie 2025" am Montagabend zur Eröffnung der Computermesse Cebit vorstellen.

Grundlegend soll dem Bericht zufolge zunächst der Aufbau eines schnellen Internets auf Glasfaser-Basis sein. "Ohne schnellere Internetverbindungen ist alles nur Schall und Rauch", sagte Gabriels Staatssekretär Matthias Machnig der Zeitung. Das Land dürfe nicht dabei stehen bleiben, die Internet-Anschlüsse auf eine Geschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. "Bis zum Jahr 2025 muss ein Gigabit-Glasfasernetz stehen."

Washington/Berlin (APA/dpa)Die deutsche Industrie hat die geplante massive Senkung der Unternehmensteuern in den USA als "absolute Kampfansage" bezeichnet. Die Folge wären Wettbewerbsverzerrungen, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
 

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US-Steuersenkungen für Unternehmen "Kampfansage"

Brüssel (APA/dpa/AFP) - Die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten am Donnerstagabend in Brüssel, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mitteilte.
 

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EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Berlin/London (APA/Reuters) - EU-Budgetkommissar Günther Oettinger bezweifelt, ob die britische Premierministerin Theresa May ihre Brexit-Zusagen letztlich durchsetzen kann. Angesichts der Fortschritte in den bisherigen Verhandlungen könne die Kommission zwar vorschlagen, über die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu sprechen, sagte Oettinger am Freitag dem Deutschlandfunk.
 

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Brexit - Oettinger: Können bei Mays Zusagen nicht ganz sicher sein