G-7-Finanzminister loben Reformkurs in der Ukraine

Berlin - Die G-7-Finanzminister haben das geplante Reformpaket der ukrainischen Regierung gelobt und Kiew weitere Finanzhilfen in Aussicht gestellt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung schreiben die führenden westlichen Industrieländer, auf dieser Grundlage sei eine "positive Beratung" der Ukraine-Finanzhilfen durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Tagen zu erwarten.

"Das Programm wird frühzeitige zusätzliche Finanzierung bereitstellen, um der Ukraine zügig beim laufenden ehrgeizigen Reformprozess zu helfen", heißt es in der Erklärung. Die G-7-Mitglieder sind wichtige IWF-Anteilseigner, Deutschland hat derzeit den G-7-Vorsitz.

Das Ukraine-Programm werde "durch substanzielle finanzielle Hilfe der G-7 und anderer Partner unterstützt", hieß es weiter. Die von der Regierung in Kiew angestrebte Reformagenda umfasse "alle notwendigen Elemente", um die wirtschaftliche Lage sofort zu stabilisieren, mittelfristig zu robustem Wachstum zurückzukehren und den Lebensstandard der Ukrainer zu verbessern.

"Die internationale Gemeinschaft steht bereit, der Ukraine beizustehen, während sie Reformen in dieser kritischen Zeit ihrer Geschichte umsetzt", erklärten die Finanzminister von Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und den USA.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor