G-7-Finanzminister loben Reformkurs in der Ukraine

Berlin - Die G-7-Finanzminister haben das geplante Reformpaket der ukrainischen Regierung gelobt und Kiew weitere Finanzhilfen in Aussicht gestellt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung schreiben die führenden westlichen Industrieländer, auf dieser Grundlage sei eine "positive Beratung" der Ukraine-Finanzhilfen durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Tagen zu erwarten.

"Das Programm wird frühzeitige zusätzliche Finanzierung bereitstellen, um der Ukraine zügig beim laufenden ehrgeizigen Reformprozess zu helfen", heißt es in der Erklärung. Die G-7-Mitglieder sind wichtige IWF-Anteilseigner, Deutschland hat derzeit den G-7-Vorsitz.

Das Ukraine-Programm werde "durch substanzielle finanzielle Hilfe der G-7 und anderer Partner unterstützt", hieß es weiter. Die von der Regierung in Kiew angestrebte Reformagenda umfasse "alle notwendigen Elemente", um die wirtschaftliche Lage sofort zu stabilisieren, mittelfristig zu robustem Wachstum zurückzukehren und den Lebensstandard der Ukrainer zu verbessern.

"Die internationale Gemeinschaft steht bereit, der Ukraine beizustehen, während sie Reformen in dieser kritischen Zeit ihrer Geschichte umsetzt", erklärten die Finanzminister von Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und den USA.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch