G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.

Sie hätten die "Notwendigkeit" anerkannt, "Schritte zu ergreifen, die zu einer weiteren Reduzierung von Kapazitäten führen", hieß es in der Nacht zum Freitag in einer Mitteilung: "Es ist sehr wichtig, dass wir einen Konsens erreicht haben", erklärte der argentinische Handelsstaatssekretär Miguel Braun, dessen Land derzeit den G-20-Vorsitz innehat. Dies sei "im gegenwärtigen globalen Kontext" ein sehr positives Signal.

Der Weltmarkt für Stahl leidet unter Überkapazitäten. Vor diesem Hintergrund hatte US-Präsident Donald Trump im ersten Halbjahr Strafzölle auf Stahl-Importe verhängt und damit die Spannungen in der Handelspolitik verschärft. Die G-20 hatten sich bereits 2016 in China auf ein "globales Forum" zum Abbau der Überkapazitäten beim Stahl verständigt, an dem sich 33 Staaten beteiligen.

Der am Donnerstag verabschiedete Bericht des Forums enthält der Mitteilung zufolge erste Schlussfolgerungen zu einem Prozess, mit dem etwa Subventionen identifiziert werden sollen, die zu Überkapazitäten beitragen. Beim G-20-Gipfel in Buenos Aires (30. November bis 1. Dezember) soll der Bericht den Staats- und Regierungschefs vorgelegt werden.

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