Fußball-WM bremste Zuwachs beim Autoabsatz in Russland

Moskau (APA/Reuters) - Die Fußball-Weltmeisterschaft lenkt nach Einschätzung von Analysten viele Russen vom Kauf eines neuen Autos ab. Der Absatz von Neuwagen legte im Juni nur noch um 10,8 Prozent zu, nach plus 18 Prozent im Mai, wie der Branchenverband AEB am Donnerstag mitteilte. Experten machten das Sport-Großereignis dafür verantwortlich.

"Die Nachfrage während des Wettbewerbs ist geringer: Die Aufmerksamkeit vieler potenzieller Autokäufer liegt jetzt beim Fußball", sagte Sergej Udalow, Chef der Beratungsfirma Autostat. Das Turnier, bei dem es die russische Mannschaft ins Viertelfinale geschafft hat, läuft noch bis zum 15. Juli.

Insgesamt seien im Juni 156.351 Fahrzeuge verkauft worden, nach 141.090 vor Jahresfrist, erklärte der Verband. Dies sei ein respektables Ergebnis, sagte Verbandschef Jörg Schreiber. Es gebe gute Gründe für die Annahme, dass der Schwung in den kommenden Monaten anhalte. Autohersteller, Händler und Analysten befürchten jedoch, dass die Nachfrage ab kommendem Jahr zurückgeht, wenn die Mehrwertsteuer angehoben wird.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro