Fußball: Sony laut Medien vor Ende der Partnerschaft mit FIFA

Tokio - Der Fußball-Weltverband (FIFA) verliert offenbar seinen Partner Sony. Es sei angesichts der Sanierungsanstrengungen bei Sony unwahrscheinlich, dass der angeschlagene Elektronikriese seinen Ende dieses Jahres auslaufenden Acht-Jahres-Vertrag als FIFA-Sponsor erneuere, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise.

Sony hatte unter anderem bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika und heuer in Brasilien geworben. Innerhalb des Konzerns habe es jedoch Forderungen gegeben, den Sponsorvertrag mit der FIFA angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen. Die Zusammenarbeit mit der FIFA habe sich Sony mehr als 30 Milliarden Yen (200 Mio. Euro) kosten lassen.

Das Unternehmen hatte im 3. Quartal (Juli bis September) einen hohen Verlust von 136 Milliarden Yen verbucht. Für das noch bis zum 31. März 2015 laufende Geschäftsjahr geht der Elektronikriese von einem Konzernverlust in Höhe von 230 Milliarden Yen (1,57 Mrd. Euro) aus.

Zuvor hatte bereits die Fluglinie Emirates angekündigt, dass die Sponsortätigkeit bei der FIFA nicht prolongiert werde.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse