Fußball: Sony laut Medien vor Ende der Partnerschaft mit FIFA

Tokio - Der Fußball-Weltverband (FIFA) verliert offenbar seinen Partner Sony. Es sei angesichts der Sanierungsanstrengungen bei Sony unwahrscheinlich, dass der angeschlagene Elektronikriese seinen Ende dieses Jahres auslaufenden Acht-Jahres-Vertrag als FIFA-Sponsor erneuere, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise.

Sony hatte unter anderem bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika und heuer in Brasilien geworben. Innerhalb des Konzerns habe es jedoch Forderungen gegeben, den Sponsorvertrag mit der FIFA angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen. Die Zusammenarbeit mit der FIFA habe sich Sony mehr als 30 Milliarden Yen (200 Mio. Euro) kosten lassen.

Das Unternehmen hatte im 3. Quartal (Juli bis September) einen hohen Verlust von 136 Milliarden Yen verbucht. Für das noch bis zum 31. März 2015 laufende Geschäftsjahr geht der Elektronikriese von einem Konzernverlust in Höhe von 230 Milliarden Yen (1,57 Mrd. Euro) aus.

Zuvor hatte bereits die Fluglinie Emirates angekündigt, dass die Sponsortätigkeit bei der FIFA nicht prolongiert werde.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"