Fußball: Russlands Sportminister verteidigt Haushaltskürzungen für WM

Moskau - Der russische Sportminister Witali Mutko hat die erneuten Haushaltskürzungen für die Fußball-WM 2018 verteidigt. Beim Bau von Hotels sollen insgesamt 27 Milliarden Rubel (435,13 Mio. Euro) eingespart werden, sagte er am Dienstag der Agentur Tass zufolge in Moskau. In Absprache mit dem Weltverband FIFA gehe es besonders um Luxusunterkünfte in kleineren Städten.

Solche Hotels seien nach Weltmeisterschaften oft nicht ausgelastet. 25 Projekte seien daher gestrichen worden, bei 23 weiteren gebe es Änderungen. "Unterkünfte für normale Fans sind nicht betroffen", versprach Mutko, der auch Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees ist. Auch hier würden aber "Kosten optimiert". Deshalb sollen zur Unterbringung der Fans auch Studentenwohnheime renoviert werden.

Mutko hatte bereits im Jänner angekündigt, dass die Zahl der fest installierten Sitzplätze in einigen WM-Stadien aus Kostengründen von 45.000 auf 35.000 gesenkt werde. Der russischen Wirtschaft machen derzeit eine Rubel-Schwäche, der niedrige Ölpreis sowie westliche Sanktionen in der Ukraine-Krise erheblich zu schaffen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne