Fußball: Russlands Sportminister verteidigt Haushaltskürzungen für WM

Moskau - Der russische Sportminister Witali Mutko hat die erneuten Haushaltskürzungen für die Fußball-WM 2018 verteidigt. Beim Bau von Hotels sollen insgesamt 27 Milliarden Rubel (435,13 Mio. Euro) eingespart werden, sagte er am Dienstag der Agentur Tass zufolge in Moskau. In Absprache mit dem Weltverband FIFA gehe es besonders um Luxusunterkünfte in kleineren Städten.

Solche Hotels seien nach Weltmeisterschaften oft nicht ausgelastet. 25 Projekte seien daher gestrichen worden, bei 23 weiteren gebe es Änderungen. "Unterkünfte für normale Fans sind nicht betroffen", versprach Mutko, der auch Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees ist. Auch hier würden aber "Kosten optimiert". Deshalb sollen zur Unterbringung der Fans auch Studentenwohnheime renoviert werden.

Mutko hatte bereits im Jänner angekündigt, dass die Zahl der fest installierten Sitzplätze in einigen WM-Stadien aus Kostengründen von 45.000 auf 35.000 gesenkt werde. Der russischen Wirtschaft machen derzeit eine Rubel-Schwäche, der niedrige Ölpreis sowie westliche Sanktionen in der Ukraine-Krise erheblich zu schaffen.

Thessaloniki (APA/dpa) - Griechenland, Mazedonien und Serbien wollen das Mittelmeer mit der Donau verbinden und dafür einen Kanal bauen. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, wäre dies eines der längsten Kanäle Europas. Das berichteten am Mittwoch zahlreiche griechische Medien unter Berufung auf den Bürgermeister der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki, Giannis Boutaris.
 

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Gigantischer Kanal soll die Donau mit dem Mittelmeer verbinden

Wien/Graz (APA) - Im Vorstand der Styria Media Group AG gibt es einen Wechsel. Klaus Schweighofers Vertrag läuft mit Jahresende aus, an seiner Stelle folgt Bernard Kiener, zuletzt Geschäftsführer der Ventrex Automotive GmbH, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Schweighofer wird mit Jänner 2018 Geschäftsführer der Styria Media International GmbH.
 

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Bernhard Kiener neu im Styria-Aufsichtsrat

Berlin/Frankfurt/Schwechat (APA/Reuters) - Die EU-Kommission sieht einem Insider zufolge die Übernahme der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki durch die deutsche Lufthansa weiter skeptisch. Auch nach Zugeständnissen von Lufthansa und der Reaktion der Konkurrenten auf die Vorschläge stehe der Deal "auf des Messers Schneide", erfuhr Reuters am Mittwoch von einer Person, die mit der Situation vertraut ist.
 

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Insider: EU sieht Lufthansa Niki-Übernahme weiter skeptisch