Fußball: ÖFB stimmt bei FIFA-Präsidentenwahl für Ali bin al-Hussein

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) wird bei der Wahl des FIFA-Präsidenten am Freitag in Zürich für Ali bin al-Hussein stimmen. Der ÖFB schloss sich damit der Mehrheit der Mitglieder der Europäischen Fußball-Union (UEFA) an, die sich bei einem Meeting am Donnerstagmittag mit großer Mehrheit für den jordanischen Prinzen ausgesprochen hatte.

Al-Hussein ist der einzige Herausforderer des umstrittenen aktuellen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter, der trotz des am Mittwoch ausgebrochenen FIFA-Skandals eine fünfte Amtszeit anstrebt. Der 79-jährige Schweizer Blatter gilt aufgrund der Unterstützung aus Afrika und Asien als klarer Favorit.

Der ÖFB hatte per einstimmigem Präsidiumsbeschluss festgelegt, nicht für Blatter zu stimmen, aber offen gelassen, ob Präsident Leo Windtner für Al-Hussein votiert oder sich der Stimme enthält. Nach dem am Vortag publik gewordenen Korruptionsskandal entschied sich der ÖFB nun, Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien zu unterstützen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen