Fußball: Nobelpreiszentrum will nicht mehr mit FIFA zusammenarbeiten

Angesichts des Korruptionsskandals bei der FIFA will das Nobelpreiszentrum in Oslo seine Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband beenden. Der Verwaltungsrat habe das Zentrum beauftragt, die Kooperation mit der FIFA zu beenden, sobald die Umstände dies zuließen, hieß es in einer Erklärung. Die Korruptionsvorwürfe gegen den Verband sprach das Gremium nicht direkt an.

Das Nobelpreiszentrum ist ein Ableger des Nobelpreiskomitees, das jedes Jahr den Friedensnobelpreis vergibt. Das Zentrum war 2012 eine Partnerschaft mit der FIFA eingegangen. Sie gründeten die Initiative "Handschlag für den Frieden", die die Kapitäne von Fußballmannschaften auffordert, sich vor und nach einem Spiel die Hand zu geben und auch das Schiedsrichterteam zu grüßen. Nach dem Ende der Kooperation mit der FIFA will das Nobelpreiszentrum nach eigener Angabe diese Initiative mit dem norwegischen Fußballverband fortsetzen.

Teilweise veröffentlichte Ermittlungen der FIFA-Untersuchungskammer haben ergeben, dass bei der Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland im Jahr 2018 und an Katar im Jahr 2022 hohe Summen an Schmiergeldern geflossen sind. Einige frühere und amtierende FIFA-Funktionäre wurden festgenommen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte