Fußball: Nobelpreiszentrum will nicht mehr mit FIFA zusammenarbeiten

Angesichts des Korruptionsskandals bei der FIFA will das Nobelpreiszentrum in Oslo seine Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband beenden. Der Verwaltungsrat habe das Zentrum beauftragt, die Kooperation mit der FIFA zu beenden, sobald die Umstände dies zuließen, hieß es in einer Erklärung. Die Korruptionsvorwürfe gegen den Verband sprach das Gremium nicht direkt an.

Das Nobelpreiszentrum ist ein Ableger des Nobelpreiskomitees, das jedes Jahr den Friedensnobelpreis vergibt. Das Zentrum war 2012 eine Partnerschaft mit der FIFA eingegangen. Sie gründeten die Initiative "Handschlag für den Frieden", die die Kapitäne von Fußballmannschaften auffordert, sich vor und nach einem Spiel die Hand zu geben und auch das Schiedsrichterteam zu grüßen. Nach dem Ende der Kooperation mit der FIFA will das Nobelpreiszentrum nach eigener Angabe diese Initiative mit dem norwegischen Fußballverband fortsetzen.

Teilweise veröffentlichte Ermittlungen der FIFA-Untersuchungskammer haben ergeben, dass bei der Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland im Jahr 2018 und an Katar im Jahr 2022 hohe Summen an Schmiergeldern geflossen sind. Einige frühere und amtierende FIFA-Funktionäre wurden festgenommen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"