Fußball: Neymar-Transfer könnte Barca mehr als 158 Millionen Euro kosten

Madrid - Die Verpflichtung des Brasilianers Neymar könnte für den FC Barcelona unfreiwillig zum Rekordtransfer werden. Wie das spanische Sportball "Marca" (Dienstag-Ausgabe) vorrechnete, würden sich die Gesamtkosten für die Katalanen bereits auf 158,3 Millionen Euro belaufen. Die Justiz legt dem Fußball-Großclub zur Last, beim Transfer Neymars im Sommer 2013 gegen Steuergesetze verstoßen zu haben.

57 Millionen Euro hatte Barcelona ursprünglich als offizielle Ablösesumme an den FC Santos angegeben. Im Zuge der Ermittlungen schraubte sich die Summe inzwischen auf zumindest 83,4 Millionen hoch. Wie die "Marca" anführte, wurde aufgrund diverser Vermittlungs-, Straf- und Bonuszahlungen die 100-Millionen-Marke aber bereits gesprengt. Dazu kommen noch mehr als 50 Millionen Euro an Geldstrafen, die Ex-Präsident Sandro Rosell, der jetzige Vereinsboss Josep Maria Bartomeu und Barcelona von der Staatsanwaltschaft auferlegt werden. Dies war erst am Montag aus Justizkreisen bekannt geworden.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker