Fußball: Neymar-Transfer könnte Barca mehr als 158 Millionen Euro kosten

Madrid - Die Verpflichtung des Brasilianers Neymar könnte für den FC Barcelona unfreiwillig zum Rekordtransfer werden. Wie das spanische Sportball "Marca" (Dienstag-Ausgabe) vorrechnete, würden sich die Gesamtkosten für die Katalanen bereits auf 158,3 Millionen Euro belaufen. Die Justiz legt dem Fußball-Großclub zur Last, beim Transfer Neymars im Sommer 2013 gegen Steuergesetze verstoßen zu haben.

57 Millionen Euro hatte Barcelona ursprünglich als offizielle Ablösesumme an den FC Santos angegeben. Im Zuge der Ermittlungen schraubte sich die Summe inzwischen auf zumindest 83,4 Millionen hoch. Wie die "Marca" anführte, wurde aufgrund diverser Vermittlungs-, Straf- und Bonuszahlungen die 100-Millionen-Marke aber bereits gesprengt. Dazu kommen noch mehr als 50 Millionen Euro an Geldstrafen, die Ex-Präsident Sandro Rosell, der jetzige Vereinsboss Josep Maria Bartomeu und Barcelona von der Staatsanwaltschaft auferlegt werden. Dies war erst am Montag aus Justizkreisen bekannt geworden.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los