Fußball: Neymar muss 103.000 Euro wegen Steuerhinterziehung zahlen

Sao Paulo (APA/AFP) - Brasiliens Fußball-Star Neymar muss in seiner Heimat eine Strafe von umgerechnet knapp 103.000 Euro wegen Steuerhinterziehung zahlen. Das brasilianische Berufungsgericht wies den Einspruch des 23-jährigen Barcelona-Spielers Mitte Jänner zurück, wie am Donnerstag bekannt wurde. Diese Strafe betrifft nur die Jahre 2007 und 2008, als Neymar noch im Nachwuchs seines Stammclubs Santos spielte.

Dem Barca-Profi drohen aber noch viel höhere Strafen, weil er von 2011 bis 2013 in Brasilien Steuern im großen Stil hinterzogen haben soll, es ist die Rede von mehr als 13 Millionen Euro. Die brasilianische Justiz hatte deshalb im September des Vorjahres auf Antrag der nationalen Finanzbehörde sogar umgerechnet mehr als 40 Millionen Euro an Vermögen von Neymar, seiner Familie und mit ihnen verbundenen Firmen vorerst blockiert. Auch im Zuge seines Transfers im Sommer 2013 von Santos zum FC Barcelona sollen hohe Steuersummen hinterzogen worden sein.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne