Fußball: ManU-Fans wollen gegen EL-Ticketpreise protestieren

Manchester - Der Ärger über Ticketpreise bei den englischen Fußball-Fans geht weiter. Die Anhänger von Manchester United planen nun eine Protestaktion, weil sie für das Auswärtsspiel in der Europa League am Donnerstag beim dänischen Club FC Midtjylland 71 Pfund (umgerechnet 91 Euro) zahlen mussten.

Anhänger des FC Southampton hatten im August vergangenen Jahres im Play-off-Spiel in Midtjylland, dem Club der Österreicher Daniel Royer und Martin Pusic, nur 22 Pfund (28 Euro) für eine Eintrittskarte gezahlt. "Denken sie, dass United-Fans dreimal so reich sind wie Southampton-Anhänger?", sagte Andy Mitten vom ManUnited-Fanmagazin.

Erst in der vergangenen Woche hatten die Anhänger des FC Liverpool mit ihrem Protest gegen die Preiserhöhung für die Tickets in der kommenden Saison Erfolg. Die Club-Verantwortlichen wollen nun in den nächsten zwei Jahren die Preise "einfrieren".

Und auch in Deutschland haben die Fans von Borussia Dortmund gegen hohe Ticketpreise protestiert. Beim Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart hatten mitgereiste Dortmunder Fans erst nach 20 Minuten ihre Plätze eingenommen. Einen Teil des Kartenkontingents - es soll sich um weit mehr als 1000 Karten gehandelt haben - wurden von den Dortmundern an den VfB Stuttgart zurück geschickt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro