Fußball und Laufschuhe sollen Adidas-Umsatz ankurbeln

Im Duell mit dem Erzrivalen Nike will der deutsche Sportausrüster im Fußballgeschäft seine Führungsposition ausbauen. Wie Adidas am Mittwoch ankündigte, soll der Umsatz rund um die populärste Sportart der Welt dank neuer Schuhe und Marketingkampagnen bis 2020 pro Jahr im "mittleren einstelligen Prozentbereich" wachsen und damit stärker als der Markt.

Adidas traut seinem Kerngeschäft damit jedoch ein geringeres Wachstum zu als dem Gesamtkonzern. Dort soll der Umsatz im selben Zeitraum im "hohen einstelligen Prozentbereich" zulegen - das wären dann bis 2020 mehr als 22 Milliarden Euro Umsatz. 2014 erlöste der Konzern 14,5 Milliarden Euro, davon gut zwei Milliarden mit Fußballprodukten.

Starkes Wachstum sieht das Unternehmen aus Herzogenaurach im auch im Laufschuhgeschäft. Hier soll sich der Umsatz bis 2020 im Vergleich zum laufenden Jahr verdoppeln. 2014 erlöste Adidas mit Laufschuhen rund 1,5 Milliarden Euro. Besonderes Augenmerk werde auf dem nordamerikanischen Markt liegen, wo Adidas Running in den nächsten fünf Jahren seinen Marktanteil wesentlich steigern wolle, erklärte der Konzern.

In den USA, dem Heimatmarkt von Nike, war Adidas zuletzt infolge verpasster Modetrends und des rückläufigen Golfsports stärker ins Hintertreffen geraten. Ein Hoffnungsträger ist die aus den USA stammende Adidas-Marke Reebok. Sie soll dem Konzern einen führenden Platz im Fitnessgeschäft sichern, wo sich Firmenchef Herbert Hainer besonders starkes Wachstum verspricht.

Zum Auftakt einer Reihe von Investorenveranstaltungen zu den einzelnen Konzernbereichen gab Adidas am Mittwoch zudem noch das Wachstumsziel seiner Lifestyle-Marke Adidas Originals bekannt. Das Label, bei dem die bekannten drei Streifen mit einem dreiblättrigen Kleeblatt kombiniert sind, soll von 2015 bis 2020 seinen Umsatz um 50 Prozent steigern. Im vergangenen Jahr waren es in der Sparte 2,6 Milliarden Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf