Fußball - Insider: New Yorker Behörden prüfen Banken im FIFA-Skandal

Nach den US-Bundesbehörden prüft nun auch die Bankenaufsicht des US-Staates New York einem Insider zufolge eine mögliche Verwicklung von mehreren Geldhäusern in den FIFA-Korruptionsskandal. Zu den mehr als sechs Instituten gehörten die Deutsche Bank und die Credit Suisse, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Es sei noch zu früh um zu sagen, ob ein Fehlverhalten vorliege.

Die Ermittlungen des Department of Financial Services wurden nicht öffentlich angekündigt. Eine Stellungnahme der genannten Banken lag nicht vor. Das "Wall Street Journal" hatte zuerst von dem Vorgang berichtet.

Die Untersuchung läuft dem Insider zufolge parallel zu den Ermittlungen auf Bundesebene. Das US-Justizministerium hatte Ende Mai Anklage gegen neun FIFA-Vertreter und fünf Führungskräfte von Sportmedien und Vermarktungsunternehmen erhoben. Die amerikanischen Behörden gehen davon aus, dass mehr als 150 Millionen Dollar (136,38 Mio. Euro) Bestechungsgelder geflossen sind. Der zuständige Staatsanwalt Kelly Currie hat eine Prüfung angekündigt, ob diversen Großbanken bewusst gewesen sei, dass sie beim Waschen von Schmiergeld geholfen hätten. Gegen keine der Banken gebe es dabei irgendwelche Anschuldigen, erklärte Currie damals.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker