Fußball: FIFA rechnet mit langem Kongress: PK auf Samstag verschoben

Die PK soll nun am Samstag um 11.30 Uhr nach der anberaumten Sondersitzung des Exekutivkomitees im Hauptquartier der FIFA in Zürich stattfinden.

Beim Kongress kandidiert FIFA-Chef Joseph Blatter für eine fünfte Amtszeit. Einziger Kontrahent ist FIFA-Vize Prinz Ali bin al-Hussein.

Vor dem Hintergrund des neuen Korruptionsskandals um die FIFA überdenken die Vereinten Nationen ihre Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband. "Wir schauen uns die bestehenden Partnerschaften genau an und verfolgen, wie sich die Situation entwickelt", erklärte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Donnerstag.

Die UNO und die FIFA arbeiten etwa bei Initiativen zur Gesundheitsförderung, Geschlechtergerechtigkeit und zum Schutz von Kindern zusammen. Weitere gemeinsame Initiativen sind auf die Armutsbekämpfung, die Förderung der Menschenrechte und den Umgang mit Umweltproblemen ausgerichtet.

Die Zusammenarbeit diene dazu, "dass die Botschaft des Friedens der Vereinten Nationen bei großen Sportereignissen gesehen und gehört wird", erklärte der Sprecher. Er wies zugleich darauf hin, dass die Ermittlungen gegen die FIFA noch am Anfang stünden.

Im Zuge von US-Ermittlungen waren am Mittwoch sieben FIFA-Funktionäre, darunter die FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb und Eugenio Figueredo, von der Schweizer Polizei festgenommen worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt zudem wegen Unregelmäßigkeiten bei den WM-Vergaben an Russland für das Jahr 2018 und Katar für 2022.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"