Fußball: FIFA bestätigte sieben Kandidaturen für Präsidentenamt

Acht Anwärter waren es ursprünglich, die sich der Wahl zum Präsidenten für den Weltfußball-Verband FIFA stellen wollten. Ein Kandidat ist nun abgesprungen. Die Kandidaten werden nun auf die Integrität überprüft bevor sie nun wirklich am 26. Februar 2016 sich zur Wahl stellen dürfen.

Zürich. Die Mitgliedsverbände des Fußball-Weltverbands (FIFA) haben nur sieben statt der erwarteten acht Kandidaten für das Amt des neuen FIFA-Präsidenten vorgeschlagen. Ex-Profi David Nakhid aus Trinidad und Tobago fehlte am Mittwoch ohne Angaben von Gründen auf der Liste, die die FIFA veröffentlichte.

Ursprünglich hatten acht Anwärter ihre Ambitionen öffentlich gemacht und erklärt, die notwendige Unterstützung zu haben. Die Kandidaten mussten ein Schreiben von mindestens fünf FIFA-Mitgliedsverbänden nachweisen - ein Verband durfte dabei nicht zwei potenzielle Nachfolger des im Zuge des FIFA-Skandals Ende Februar scheidenden Amtsinhabers Joseph Blatter zugleich vorschlagen.

Die Bewerbungen des Jordaniers Prinz Ali bin al-Hussein, von Musa Bility aus Liberia, des Franzosen Jerome Champagne, von UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino, des asiatischen Verbandschefs Scheich bin Ibrahim Al Chalifa und von Tokyo Sexwale aus Südafrika werden nun vom Ad-hoc-Wahlkomitee beurteilt. Das Gremium entscheidet, ob ein Kandidat zur Wahl am 26. Februar 2016 zugelassen wird. Die Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission wird zudem die Integrität der Kandidaten überprüfen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf