Fußball: Europa League auf Puls 4: ORF nimmt Entscheidung "sportlich"

Wien - Der ORF nimmt die Entscheidung, dass die UEFA Europa League ab der kommenden Saison bei Puls 4 und Kooperationspartner Sportnet.at zu sehen sein wird, sportlich. "Offensichtlich hat der deutsche ProSiebenSat.1-Konzern mit seiner Kapitalkraft die österreichischen Sender überboten", sagte ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann zur APA. "Das ist zu akzeptieren. Das ist der TV-Markt."

"Im Gegensatz zu bestimmten Mitbewerbern nimmt der ORF solche Entscheidungen sportlich", nahm Biedermann Bezug auf die Beschwerde von Puls 4 bei der Medienbehörde KommAustria, nachdem die Rechte an der Champions League mit der kommenden Saison wieder an den ORF gewandert sind. Mit den Spielen der Königsklasse des Klubfußballs sowie "der Bundesliga, dem ÖFB-Cup, den Spielen des Nationalteams und den nächsten beiden Fußball-WM-Turnieren bleibt der ORF ohnehin unbestritten Fußballsender Nummer eins in Österreich".

ATV wollte sich zur Entscheidung auf Anfrage nicht äußern. Der Privatsender hatte vor wenigen Wochen für Aufsehen gesorgt, als bekannt wurde, dass man gemeinsam mit dem ORF um die Europa League bieten werde. Nach dem Streit zwischen ATV und der ProSieben-Puls 4-Gruppe, die im Austritt ATVs aus dem Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) gipfelte, wurde dies als Signal für ein engeres Zusammenrücken von ORF und ATV am österreichischen Fernsehmarkt gedeutet.

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