Fußball-EM: Österreichische Unternehmen statteten Stadien aus

Bei der Fußball-EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) sind nicht nur Österreichs Kicker vertreten, auch österreichische Unternehmen wussten im Vorfeld der Großveranstaltung zu punkten. So rüstete etwa die Vorarlberger Zumtobel-Gruppe drei EM-Stadien mit einer neuen Beleuchtung aus, während der Salzburger Zutrittsexperte Skidata vier der zehn Arenen mit seiner Technologie ausstattete.

Die Flutlichter der Zumtobel-Marke Thorn - die gemeinsam mit Partnerunternehmen installiert wurden - kommen in St. Etienne, in Lyon und in Nizza zum Einsatz. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den hohen Anforderungen des Europäischen Fußballverbands (UEFA) für TV-Übertragungen. So wurden bis zu 300 Flutlichter je Stadion angebracht und ausgerichtet, um die Spielfläche gleichmäßig mit den vorgegebenen 2.000 Lux zu beleuchten. Die vorgeschriebene vertikale Lichtverteilung liegt bei 1.500 Lux, damit die Kamera die Bewegungen der Spieler über das ganze Feld hinweg optimal einfangen kann. Außerdem muss das Licht beinahe flimmerfrei sein.

Neben den Spielflächen werden weitere Bereiche wie Parkplätze und Innenräume beleuchtet. In allen Stadien können drei oder vier variable Beleuchtungsszenen für die unterschiedlichen Anforderungen während des Trainings, des Spiels und zur Fernsehübertragung eingestellt werden. "Thorn blickt auf eine mehr als 40-jährige Erfahrung in der Beleuchtung von Sportstätten zurück. Wir freuen uns auf erstklassige Spiele und sind sehr stolz darauf, dass unsere Produkte zu einer erstklassigen Beleuchtung beitragen", kommentierte Zumtobel-Vorstandschef Ulrich Schumacher den 1,5 Mio. Euro-Auftrag in einer Pressemitteilung.

Auch für Skidata war das Engagement in Frankreich kein Neuland. "Seit 2006 ist Skidata an jeder Fußball-Weltmeistschaft und -Europameisterschaft beteiligt, und die Veranstalter vertrauen auf unsere Lösung", erklärte Hugo Rohner, Vorstandsvorsitzender der Skidata AG, in einer Pressemitteilung. Die Zutrittslösungen aus Salzburg kommen in Paris, Toulouse, Lens und ebenfalls in Nizza zur Anwendung. "So gelangen insgesamt 637.000 Fans bei 17 der 51 EM-Matches zu ihren Plätzen über einen Skidata-Zutritt", schildert Rohner. Die vier Arenen mit insgesamt 148.000 Plätzen sind mit 297 Lesern und 103 mobilen Handhelds ausgerüstet.

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