Fußball-EM - Geschäft mit Fanartikel läuft an

Von der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich erwarten einige Branchen ein gutes Geschäft. Bei Hervis sieht man das sportliche Großereignis als "gewaltige" Chance. Auch die Inhaberin des Wiener Fanshops Strobl, Karin Strobl, rechnet mit einer Umsatzsteigerung von 30 bis 50 Prozent gegenüber "EM-freien Zeiten", wie sie zur APA sagte.

Einen ersten Schub habe es im Vorjahr während der Qualifikationsspiele gegeben. "Da war die Euphorie da, weil sich Österreich qualifiziert hat", so Strobl. Danach sei das Geschäft wieder etwas abgeflaut. Ab Mai dürfte es aber wieder anziehen, erwartet Strobl.

Hervis-Geschäftsführer Alfred Eichblatt rechnet mit einem Umsatzplus von bis zu 1,5 Prozentpunkten - je nachdem, ob die Österreicher die Vorrunde schaffen oder nicht. Eine gesamte Fan-Ausstattung mit Leiberl, Schal und Wimpel komme auf knapp 100 Euro. Der Sportartikelhändler spüre schon seit der fixen Qualifikation des österreichischen Teams ein erhöhtes Interesse an Fußball-Artikeln.

Beim Geschenkartikelhersteller Mitraco ist man mit Prognosen zurückhaltend. Die Firma hat die Merchandising-Rechte vom Österreichischen Fußballbund (ÖFB) bekommen und ist für den Vertrieb der Fanartikel des heimischen Teams zuständig.

Die Artikel werden im ÖFB-Fanshop, in einem Abhol-Shop im 19. Bezirk in Wien sowie unter anderem bei Media Markt, Hofer, Shell-Tankstellen, T-Mobile-Geschäften sowie am Flughafen Wien verkauft. Der Online-Shop verzeichnet pro Monat etwa 15.000 Zugriffe, so Mitraco-Chef Wolfgang Bosch.

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