Fußball: Blatter-Berater Stöhlker - "Er ist kampfbereit"

Bern/Zürich - Blatter-Berater Klaus J. Stöhlker spekuliert über die mögliche Rückkehr des für 90 Tage suspendierten FIFA-Präsidenten in sein Amt. "Er ist kampfbereit", sagte Stöhlker in einem Interview im "Tagesspiegel" (Dienstag) vor dem Hintergrund des bevorstehenden FIFA-Wahlkongresses am 26. Februar.

"Er hat angeboten sich zurückzuziehen, wenn eine Wahl erfolgt. Jetzt müssen wir mal abwarten, was passiert. Er ist voll überzeugt, dass er am 26. Februar den Wahlkongress führen und zu einem guten Ergebnis führen wird", erklärte der frühere Journalist. Stöhlker trifft Joseph Blatter in seinem Exil oberhalb von Zürich nach eigenen Aussagen regelmäßig. Blatter habe sich nach den Aussagen seines Beraters "40 Jahre nicht vor Verantwortung gedrückt. Er wolle die FIFA nicht alleinlassen". Die Zahl der "Blatter-Fans weltweit" sei "enorm groß".

Der 79-jährige Blatter und UEFA-Präsident Michel Platini waren am 8. Oktober von der FIFA-Ethikkommission für 90 Tage gesperrt worden. Vizepräsident Issa Hayatou aus Kamerun führt interimsweise die Amtsgeschäfte des Schweizers. Am 26. Februar findet die Wahl statt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden