Fußball: Belgier D'Hooghe droht mit Rückzug aus FIFA-Exko

Brüssel - Der Belgier Michel D'Hooghe hat seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee angedroht, sollte es nicht zu weitreichenden Reformen innerhalb des Fußball-Weltverbands kommen. "Ich kann mich nicht mit einer Institution abfinden, für die ich seit 27 Jahre die medizinische Verantwortung trage und in der es viel Korruption gibt, wie ich jetzt lese", sagte der FIFA-Medizinchef im belgischen Fernsehen.

"Mein Schluss ist klar: Ich werde nicht länger unter diesen Bedingungen arbeiten. Wenn es bei dieser Atmosphäre in der FIFA bleibt, habe ich dort keinen Platz mehr."

Er werde bis zu einer Entscheidung nun warten, was sich in der FIFA nach der vierten Wiederwahl von Präsident Joseph Blatter ändern werde. "Je mehr wir werden, desto besser", betonte D'Hooghe. "Eine kleine Medikation reicht nicht mehr aus, dann muss man das Skalpell benutzen." Nach dem Korruptionsskandal mit sieben Festnahmen von Fußball-Funktionären in Zürich und insgesamt 14 angeklagten Personen hatte zuletzt der Engländer David Gill seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee erklärt.

Paris (APA/AFP) - Die L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte am Donnerstag die Tochter der Multi-Milliardärin mit, deren Finanzaffären jahrelang Frankreich und die Anhänger des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy in Atem gehalten hatten. Bettencourt starb demnach "friedlich" zu Hause.
 

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L'Oreal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist tot

London (APA/AFP) - Vor einer Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit hat die EU den Druck auf London erhöht. Er halte eine rasche Einigung über den Rückzug Großbritanniens aus der Europäischen Union noch für möglich, sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Donnerstag in Rom. Dafür müsse London aber "ab nächster Woche" konkrete Vorschläge vorlegen.
 

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EU erhöht Druck auf London vor nächster Brexit-Verhandlungsrunde

Washington (APA/AFP) - Mercedes weitet seine Produktion in den USA deutlich aus. Zusätzlich eine Mrd. Dollar (832,85 Mio. Euro) soll in den Standort im Südstaat Alabama investiert werden, teilte der Autobauer am Donnerstag anlässlich der Feier zum 20. Jahrestag des Produktionsbeginns in dem Werk in Tuscaloosa mit. Das Werk wird unter anderem auch vom heimischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine beliefert.
 

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Mercedes investiert eine Milliarde Dollar in US-Standort