Fußball: Belgier D'Hooghe droht mit Rückzug aus FIFA-Exko

Brüssel - Der Belgier Michel D'Hooghe hat seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee angedroht, sollte es nicht zu weitreichenden Reformen innerhalb des Fußball-Weltverbands kommen. "Ich kann mich nicht mit einer Institution abfinden, für die ich seit 27 Jahre die medizinische Verantwortung trage und in der es viel Korruption gibt, wie ich jetzt lese", sagte der FIFA-Medizinchef im belgischen Fernsehen.

"Mein Schluss ist klar: Ich werde nicht länger unter diesen Bedingungen arbeiten. Wenn es bei dieser Atmosphäre in der FIFA bleibt, habe ich dort keinen Platz mehr."

Er werde bis zu einer Entscheidung nun warten, was sich in der FIFA nach der vierten Wiederwahl von Präsident Joseph Blatter ändern werde. "Je mehr wir werden, desto besser", betonte D'Hooghe. "Eine kleine Medikation reicht nicht mehr aus, dann muss man das Skalpell benutzen." Nach dem Korruptionsskandal mit sieben Festnahmen von Fußball-Funktionären in Zürich und insgesamt 14 angeklagten Personen hatte zuletzt der Engländer David Gill seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee erklärt.

Triest (APA) - Generali trennt sich weiter von nichtstrategischen Tochtergesellschaften. Der Versicherer aus Triest einigte sich mit der Life Company Consolidation Group über den Verkauf ihrer kompletten Beteiligung an der Generali Worldwide Insurance Company und an Generali Link. Der Deal beschert den Italienern 409 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit.
 

Newsticker

Generali trennt sich von zwei ausländischen Töchtern

Wien (APA) - Streamingangebote sind bei den heimischen Musikkonsumenten weiter auf der Überholspur. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichneten Dienste wie Spotify und Co ein Umsatzplus von 61,1 Prozent und erwirtschafteten 23,2 Mio. Euro. Nicht zuletzt deshalb hat der digitale Markt die physischen Tonträger erstmals überholt, wie aus aktuellen Zahlen des heimischen Verbands der Musikwirtschaft IFPI hervorgeht.
 

Newsticker

Österreichischer Musikmarkt: Streaming weiterhin auf Überholspur

Bangalore/Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Einschätzung von Volkswirten erstmals in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres ihre Schlüsselzinsen erhöhen. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters gehen Ökonomen derzeit davon aus, dass die Währungshüter zunächst ihren Einlagensatz im dritten Quartal 2019 um 15 Punkte auf minus 0,25 Prozent anheben.
 

Newsticker

Volkswirte erwarten EZB-Zinsanhebung in 2. Hälfte 2019