Fußball: Belgier D'Hooghe droht mit Rückzug aus FIFA-Exko

Brüssel - Der Belgier Michel D'Hooghe hat seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee angedroht, sollte es nicht zu weitreichenden Reformen innerhalb des Fußball-Weltverbands kommen. "Ich kann mich nicht mit einer Institution abfinden, für die ich seit 27 Jahre die medizinische Verantwortung trage und in der es viel Korruption gibt, wie ich jetzt lese", sagte der FIFA-Medizinchef im belgischen Fernsehen.

"Mein Schluss ist klar: Ich werde nicht länger unter diesen Bedingungen arbeiten. Wenn es bei dieser Atmosphäre in der FIFA bleibt, habe ich dort keinen Platz mehr."

Er werde bis zu einer Entscheidung nun warten, was sich in der FIFA nach der vierten Wiederwahl von Präsident Joseph Blatter ändern werde. "Je mehr wir werden, desto besser", betonte D'Hooghe. "Eine kleine Medikation reicht nicht mehr aus, dann muss man das Skalpell benutzen." Nach dem Korruptionsskandal mit sieben Festnahmen von Fußball-Funktionären in Zürich und insgesamt 14 angeklagten Personen hatte zuletzt der Engländer David Gill seinen Rückzug aus dem FIFA-Exekutivkomitee erklärt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen