Fußball: Bei Korruptionsuntersuchungen zu WM-Vergaben "drängt Zeit"

Zürich (APA/Reuters) - Die Korruptionsuntersuchungen des Fußball-Weltverbands zur Vergabe der WM-Endrunden an Russland 2018 und Katar 2022 dauern an. Wie Hans-Joachim Eckert, der Vorsitzende der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission, am Freitag bekannt gab, sollen die Investigationen Ende Oktober bzw. Anfang November abgeschlossen sein. "Ich verstehe, dass die Zeit drängt", meinte der deutsche Richter.

Wie Eckert im Rahmen des "World Summit on Ethics in Sports" in Zürich verriet, hätten den von Chefermittler Michael Garcia vorgelegten Bericht bisher erst vier Personen gesehen. "Weder die FIFA oder eine andere Organisation haben diesen Bericht gesehen und so sollte es auch sein", meinte der Jurist. Meldungen, wonach ehemalige Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees Druck auf ihn ausüben würden, ihnen Details zu nennen, seien falsch: "Wir sind Profis, man kann also sicher sein, dass wir diesen Bericht verwahren."

Garcia hatte seinen 430-seitigen Report zu Korruptionsvorwürfen bei den WM-Vergaben 2018 und 2022 Anfang September bei der rechtsprechenden Kammer vorgelegt. Diese entscheidet nun über eine mögliche Veröffentlichung und eventuelle Konsequenzen. Seit vergangenem Oktober hatte der US-Jurist Garcia sich mit Offiziellen aller neun Bewerbungskomitees getroffen. Vor allem um die Bewerbung des Emirats Katar gab es immer wieder Bestechungsvorwürfe.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro