Fußball: Rummenigge: Harte Strafen bei Financial Fairplay-Verletzung

Köln (APA/dpa) - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat von der UEFA ein härteres Durchgreifen bei Verstößen gegen das Financial Fairplay gefordert. Geldstrafen würden bei betreffenden Vereinen wie Paris Saint-Germain oder Manchester City keine Wirkung erzielen.

"Wenn ich solche Inhaber habe, ist Geld relativ", sagte Rummenigge beim 1. Bundesliga-Zukunftsgipfel in Köln: "Mit Geldstrafen kannst du da wenig wehtun. Weh tut es, wenn du die Lizenz verweigerst oder Punkte abziehst."

Grundsätzlich hat Rummenigge Vertrauen in den neuen UEFA-Präsidenten Aleksander Ceferin. "Ich bin überzeugt, er wird tätig werden, Financial Fairplay anpassen und modernisieren und dafür sorgen, dass es am Ende des Tages fair gehandhabt wird", erklärte Rummenigge, der bis Anfang September der europäischen Clubvereinigung ECA vorstand.

"Wenn das passiert, wird auch der deutsche Fußball weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Wenn es nicht seriös umgesetzt wird, müssen wir die seriöse Diskussion führen, ob wir den Vereinen nicht die Entscheidungshoheit über 50+1 lassen", sagte Rummenigge. Diese Regel verbietet den Clubs im Moment die Mehrheit der Anteile an Investoren abzugeben.

Wien (APA) - Der österreichische Airline-Caterer Do&Co hat im Halbjahr 2018/19 weniger Umsatz, aber deutlich mehr Nettogewinn gemacht. Der Gesamtumsatz ging um 3,7 Prozent auf 433,9 Mio. Euro zurück, was unter anderem auf einen Umsatzeinbruch um 28 Prozent im Bereich "Restaurants, Lounges & Hotel" zurückzuführen ist. Ende März endete die Zusammenarbeit mit den ÖBB im Zugcatering, was Umsätze wegbrechen ließ.
 

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Caterer Do&Co erzielte im Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

London (APA/Reuters/dpa) - Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist zurückgetreten. Er könne die Vereinbarung zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mittragen, teilte er in einem Schreiben am Donnerstag mit.
 

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Brexit - Zuständiger britischer Minister Raab zurückgetreten

Düsseldorf (APA/Reuters) - Währungsschwankungen machen dem stark in Schwellenländern engagierten Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen. Der Düsseldorfer Konzern konnte im dritten Quartal den Umsatz nur leicht steigern. Dieser legte um 1,1 Prozent auf fünf Mrd. Euro zu. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - verzeichnete Henkel indes ein Plus von 2,7 Prozent.
 

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Währungseffekte bremsen Henkel