Fußball: Adidas beendet Zusammenarbeit mit iranischem Verband

Herzogenaurach (APA/dpa) - Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas wird seinen Vertrag mit dem iranischen Fußballverband (FFI) nicht verlängern. "Gemäß der aktuell geltenden Bedingungen wird die kommerzielle Vereinbarung derzeit wie vorgesehen im Dezember 2018 enden", teilte das fränkische Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mit.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna vom Dienstag erklärte Adidas in einem Schreiben an den FFI, dass sich das Unternehmen wegen der erneuten US-Sanktionen für diesen Schritt entschieden hatte, um seine Geschäfte in den USA nicht zu gefährden. Der Sportartikelhersteller wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Adidas beliefert den Verband seit Dezember 2017 mit Sportprodukten. Die iranische Mannschaft wurde bei der Weltmeisterschaft in Russland vom deutschen Sportartikelhersteller ausgestattet.

Wegen der politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran beendeten bereits der amerikanische Sportartikelhersteller Nike und auch europäische Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit dem Land. Die USA hatten Anfang Mai das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und scharfe Sanktionen wieder in Kraft gesetzt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte