Fußball: Adidas beendet Zusammenarbeit mit iranischem Verband

Herzogenaurach (APA/dpa) - Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas wird seinen Vertrag mit dem iranischen Fußballverband (FFI) nicht verlängern. "Gemäß der aktuell geltenden Bedingungen wird die kommerzielle Vereinbarung derzeit wie vorgesehen im Dezember 2018 enden", teilte das fränkische Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mit.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna vom Dienstag erklärte Adidas in einem Schreiben an den FFI, dass sich das Unternehmen wegen der erneuten US-Sanktionen für diesen Schritt entschieden hatte, um seine Geschäfte in den USA nicht zu gefährden. Der Sportartikelhersteller wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Adidas beliefert den Verband seit Dezember 2017 mit Sportprodukten. Die iranische Mannschaft wurde bei der Weltmeisterschaft in Russland vom deutschen Sportartikelhersteller ausgestattet.

Wegen der politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran beendeten bereits der amerikanische Sportartikelhersteller Nike und auch europäische Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit dem Land. Die USA hatten Anfang Mai das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und scharfe Sanktionen wieder in Kraft gesetzt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen