Fusionspartner Linde und Praxair erwarten vertiefte Kartellprüfung

München (APA/Reuters) - Der Industriegase-Konzern Linde und sein US-Konkurrent Praxair rechnen mit einer intensiveren Durchleuchtung ihrer Fusionspläne durch die EU-Kartellwächter. Beide Partner gingen davon aus, dass die EU-Kommission ein vertieftes Prüfungsverfahren einleiten werde, teilte Linde am Dienstag mit.

In Gesprächen mit verschiedenen Wettbewerbsbehörden hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass eine Freigabe mit höheren Anforderungen verbunden sei als erwartet. Ein vertieftes Prüfungsverfahren sei aber bei einer komplexen Transaktion wie dieser nicht unüblich, erklärte der Münchener Konzern weiter. Linde und Praxair würden ihren konstruktiven Dialog mit den Wettbewerbsbehörden fortsetzen, um den Zusammenschluss wie geplant in der zweiten Jahreshälfte in trockene Tücher zu bringen.

Die Unternehmen rechneten nicht damit, dass die Kartellauflagen die eigene Schmerzgrenze überschreiten würden. Die Aktionäre beider Seiten haben die im vergangenen Jahr vereinbarte Fusion mit großer Mehrheit abgesegnet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte