Furcht vor Handelskrieg drückt Japans Börse weiter ins Minus

Tokio (APA/Reuters) - Die Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg hat die japanischen Börsen am Montag belastet. Vor allem Aktien von Stahlherstellern, Autobauern und Schifffahrtsunternehmen gerieten nach der Ankündigung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte unter die Räder. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel 0,6 Prozent auf 21.043 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab 0,7 Prozent auf 1696 Zähler nach.

Das war bereits der vierte Handelstag in Folge mit Verlusten. Auch der stärkere Yen trug zu dem Abwärtstrend bei. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,7 Prozent schwächer.

An den Devisenmärkten blieb der Dollar unter Druck. Zum Yen verlor er auf 105,47 Yen. Der Euro legte leicht auf 1,2327 Dollar zu. Für die europäische Gemeinschaftswährung ist die sich abzeichnende schwierige Regierungsbildung in Italien zwar ein Unsicherheitsfaktor. Doch die Entscheidung der SPD für eine Neuauflage der Großen Koalition in Deutschland stützte die europäische Gemeinschaftswährung.

Der Schweizer Franken notierte mit 0,9359 je Dollar, zum Euro wurde er bei 1,1537 gehandelt.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen