Fukushima wird vergessen: Japan will weiteren Atomreaktor anfahren

Fukushima/Tokio (APA/dpa) - Trotz Ängsten und Protesten in der Bevölkerung will Japan im Südwesten des Landes einen weiteren Atomreaktor wieder anschalten. Der Gouverneur der Präfektur Ehime, Tokihiro Nakamura, habe grünes Licht für den Reaktor 3 im Kraftwerk Ikata gegeben, berichtet die Zeitung "Japan Times".

Das Werk liegt auf der Insel Shikoku, etwa 750 Kilometer südwestlich von Tokio. Bereits im Juli hatte der Betreiber Shikoku Electric Power Co von der Atomaufsichtsbehörde die Erlaubnis zum Anfahren des Meilers bekommen. Dies könne nun bereits im nächsten Jahr geschehen.

Die Menschen in der Region befürchten, dass sie im Falle eines schweren Atomunfalls keine Möglichkeit hätten, sich über den Landweg in Sicherheit zu bringen. Die Anlage befindet sich am Fuß einer kleinen Halbinsel. Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 standen rund zwei Jahre lang alle 48 Reaktoren in Japan still.

Frankfurt/New York (APA/dpa) - US-Aufseher haben der Deutschen Bank wegen verbotener Absprachen am Devisenmarkt eine Millionenstrafe aufgebrummt. Das Geldhaus habe einer Zahlung von 205 Mio. Dollar (178 Mio. Euro) wegen früherer Verstöße gegen New Yorker Finanzgesetze zugestimmt, teilte die dortige Finanzbehörde DFS am Mittwoch mit.
 

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Deutsche Bank muss in den USA 205 Millionen Dollar Strafe zahlen

Berlin (APA/Reuters) - Der US-amerikanische Datenverarbeiter Teradata hat Klage gegen SAP vor einem Bundesbezirksgericht in Kalifornien eingereicht. Dem Softwarekonzern werden Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen sowie Verstöße gegen das Urheber- und Kartellrecht vorgeworfen, teilte Teradata am Mittwoch mit.
 

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US-Datenverarbeiter Teradata erhebt Klage gegen SAP

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