Fukushima wird vergessen: Japan will weiteren Atomreaktor anfahren

Fukushima/Tokio (APA/dpa) - Trotz Ängsten und Protesten in der Bevölkerung will Japan im Südwesten des Landes einen weiteren Atomreaktor wieder anschalten. Der Gouverneur der Präfektur Ehime, Tokihiro Nakamura, habe grünes Licht für den Reaktor 3 im Kraftwerk Ikata gegeben, berichtet die Zeitung "Japan Times".

Das Werk liegt auf der Insel Shikoku, etwa 750 Kilometer südwestlich von Tokio. Bereits im Juli hatte der Betreiber Shikoku Electric Power Co von der Atomaufsichtsbehörde die Erlaubnis zum Anfahren des Meilers bekommen. Dies könne nun bereits im nächsten Jahr geschehen.

Die Menschen in der Region befürchten, dass sie im Falle eines schweren Atomunfalls keine Möglichkeit hätten, sich über den Landweg in Sicherheit zu bringen. Die Anlage befindet sich am Fuß einer kleinen Halbinsel. Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 standen rund zwei Jahre lang alle 48 Reaktoren in Japan still.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte