Für 40 Prozent der Österreicher geht es mit der Wirtschaft bergab

Immer mehr Österreicher sind der Ansicht, dass es mit der heimischen Wirtschaft bergab geht. Der Anteil der Pessimisten ist in diesem Quartal im Vergleich zum vorigen von 35 auf 40 Prozent gestiegen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten "Wirtschaftsbarometer" des Linzer Marktforschungsinstituts Spectra hervor. Darin wird Wirtschaftsoptimismus und Sparneigung der Österreicher untersucht.

Zuletzt beurteilten die Österreicher vor sechs Jahren - zur Zeit der Krise - die Wirtschaftsentwicklung derart negativ. Die Verschlechterung des erlebten Wirtschaftsklimas hängt offenbar mit zwei Faktoren zusammen. So machen sich 41 Prozent der Befragten Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten, was einem Anstieg von sechs Prozentpunkten seit dem zweiten Quartal bedeutet. Zudem haben sie das Gefühl, dass die Arbeitslosigkeit innerhalb des nächsten Jahres weiter steigen wird. Davon sind inzwischen 64 Prozent überzeugt (im zweiten Quartal: 58 Prozent). Als einen Auslöser für den zunehmend pessimistischen Blick in die nahe Zukunft nennt Spectra die "sichtbar gewordene Hilfs- und Ratlosigkeit von regionaler, nationaler und internationaler Politik" im Umgang mit dem Flüchtlingsthema.

Trotz ihrer eigenen negativen Wirtschaftsprognose geben die Österreicher aber wieder mehr Geld für Konsumgüter aus. Seit einem Jahr ist laut Spectra ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Der Anteil jener, die nicht mehr so viel sparen, stieg innerhalb eines Quartals von 22 auf jetzt 25 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl derer, die lieber Geld auf die Seite legen, seit Anfang dieses Jahres um fünf Prozentpunkte auf 45 Prozent zurück.

Für das Wirtschaftsbarometer werden pro Quartal 2.000 bis 3.000 persönliche Interviews mit Österreichern über 15 Jahren geführt.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London