Für Easyjet soll 2016 Schlüsseljahr für Wachstum in Österreich sein

Die britische Billig-Airline erweitert ihr Angebot und will von Österreich aus die Frequenz erhöhen.

Wien/London. Die britische Billigfluglinie Easyjet erweitert ihre Österreich-Verbindungen. Mit sieben neuen Destinationen von und nach Wien sowie je einer in Salzburg und Innsbruck soll "2016 ein Schlüsseljahr für die Entwicklung von Easyjet in Österreich" sein, sagte Easyjet-Countrymanager Thomas Haagensen im "WirtschaftsBlatt" (Montag).

Die Streckenneueinführungen basierten auf Nachfrageanalysen, man sehe "brachliegendes Potenzial". Im Visier haben die Briten preisbewusste Passagiere. Wien sei eine wichtige europäische Stadt, eine "tolle Destination und ein interessanter Quellmarkt. Unsere Strategie ist es, zentrale Großstädte anzufliegen. Und Wien, wo das Angebot bisher nicht so toll war, bietet sich dafür an", so Haagensen.

Seit Beginn des Winterflugplans 2015 Ende Oktober fliegt das in Luton bei London ansässige Billigflugunternehmen eine Reihe neuer Strecken ab Wien: so nach Luton, Manchester, Bristol und Berlin Schönefeld; seit 17. Dezember auch nach Amsterdam. Zudem sind für 2016 mit Edinburgh (ab Februar) und Neapel (ab März) weitere neue Flugverbindungen fixiert. Auch von den Regionalflughäfen Salzburg und Innsbruck aus werden zusätzlich Amsterdam und London/Luton neu angeflogen.

2015 hat Easyjet 551.000 Passagiere nach und von Österreich transportiert, davon 302.000 via Wien. 2016 sollen 180.000 dazukommen, 150.000 in der Bundeshauptstadt. In Wien hatte Easyjet zuletzt nur 1,3 Prozent Marktanteil. Künftig wird die Airline zehn Destinationen - inklusive Genf, Rom und London Gatwick- von und nach Wien bedienen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte