Fünf Prozent der Einfuhren in EU sind gefälschte Markenwaren

Fünf Prozent der EU-Importe entfallen auf gefälschte Waren. Weltweit werden jährlich gefälschte Markenwaren im Wert von 340 Mrd. Euro gehandelt. Nachgeahmte und unerlaubt hergestellte Waren machen 2,5 Prozent des Welthandels aus, teilten die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) am Montag mit.

Gefälscht werden eine Reihe von Produkten: Luxusartikel, Konsumgüter, Medikamente, Spielzeug oder gar Maschinen. Als Hersteller von Nachahmungen und Transitzonen spielten vor allem "aufstrebende Volkswirtschaften" eine bedeutende Rolle, hieß es in dem Bericht von OECD und EUIPO. Die meisten Warenfälschungen stammen demnach aus China. Auch aus politisch instabilen Ländern wie Syrien und Afghanistan verschicken demnach Produktpiraten Ware.

Am häufigsten werden Patente und Marken aus den USA, aus Italien, Frankreich und der Schweiz verletzt. Acht Prozent der Imitate verletzen geistiges Eigentum aus Deutschland, wie aus dem Bericht weiter hervorging.

Die Berechnungen von OECD und EUIPO beruhen auf Daten des Zolls aus den Jahren 2011 bis 2013. Hersteller von Fälschungen nutzen demnach zunehmend kleine Pakete, um inmitten der Flut an Paketen von Internetbestellungen unentdeckt zu bleiben.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder