Fünf Millionen Dollar Antrittsbonus für Googles neue Finanzchefin

Mountain View (Kalifornien) (APA/Reuters) - Die neue Finanzchefin des US-Internetkonzerns Google erhält einen millionenschweren Antrittsbonus. Der Suchmaschinenbetreiber zahle Ruth Porat bei Aufnahme ihrer Tätigkeit eine Prämie von fünf Millionen Dollar (4,55 Mio. Euro), teilte Google am Donnerstag mit. Das reguläre Jahresgehalt solle 650.000 Dollar betragen. Die Investmentbankerin Porat kommt von Morgan Stanley.

Die 57-Jährige ersetzt Patrick Pichette ab dem 26. Mai. Auch bei der amerikanischen Großbank ist sie derzeit für die Finanzen verantwortlich. Pichette hatte am 10. März angekündigt, sich in den Ruhestand verabschieden zu wollen. Der 52-Jährige war 2008 zu dem US-Konzern gekommen.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"