Fußball: Ribery-Comeback am Wochenende wahrscheinlich


München (APA/dpa) - Fast vier Monate nach seinem letzten Pflichtspiel für den FC Bayern brennt Franck Ribery auf das ersehnte Comeback. "Ich fühle mich gut und bin fit", kommentierte der französische Kreativchef des deutschen Fußball-Rekordchampions mit Blick auf sein für Samstag eingeplantes erstes Bundesliga-Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart.

Nach hartnäckigen Problemen an der Patellasehne hat er sich rechtzeitig zur ersten heißen Saisonphase zurückgemeldet: In nur 22 Tagen erwarten die Bayern mit David Alaba sieben Spiele, gleich drei Englische Wochen am Stück sind die erste große Belastungsprobe für Trainer Pep Guardiola und sein Team.

Ribery konnte die knapp zweiwöchige Länderspielpause nutzen, um den wochenlangen Trainingsrückstand zumindest teilweise aufzuholen. "Jetzt brauche ich Rhythmus", betonte der 31-Jährige. Wie Ribery stehen auch die Startelfchancen von Mehdi Benatia gut. Für den 26-Millionen-Neuzugang vom AS Roma wäre es sogar die Premiere im Bayern-Trikot, nachdem er zuletzt beim 1:1 auf Schalke wegen einer Wadenblessur noch gefehlt hatte.

Beide prominenten Rekonvaleszenten könnten von den Wehwehchen zweier anderer Stars profitieren: Arjen Robben und Xabi Alonso plagten sich in dieser Woche mit Sprunggelenksproblemen herum. Bastian Schweinsteiger, Thiago und Javi Martinez fehlen allesamt noch länger.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"