"FT": Britische Finanzaufsicht kritisiert Deutsche Bank

Frankfurt/Berlin - Die britische Finanzaufsicht FCA bemängelt einem Zeitungsbericht zufolge das Kontrollsystem der Deutschen Bank. Die Vorkehrungen des Instituts gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Sanktionsverstöße seien mangelhaft, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf einen vertraulichen Brief der Behörde.

Die FCA habe nun eine unabhängige Untersuchung angeordnet. Die Behörde lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Mängel seien systematisch und schwerwiegend, hieß es dem Bericht zufolge in dem auf den 2. März datierten Brief. Führungskräfte seien nicht ausreichend im Kampf gegen Finanzkriminalität engagiert. Dieser Missstand existiere bereits seit einiger Zeit.

Die Deutsche Bank erklärte, sie arbeite mit den Aufsehern beim Umbau ihrer Kontrollmechanismen zusammen. Die Bank sei sich der Bedeutung dieses Themas bewusst und arbeite daran, Probleme zu lösen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro