Frühjahrs-Lohnrunde - Elektroindustrie startet KV-Gespräche

Wien - In der heurigen Frühjahrs-Lohnrunde starten morgen die KV-Verhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten der Elektro-und Elektronikindustrie, teilten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am Montag mit. Am 15. April folgt eine Verhandlungsrunde für die Papierindustrie. Bereits abgeschlossen sind die KV-Verhandlungen für die Textilindustrie.

"Uns ist es wichtig, einen ordentlichen Reallohn und -gehaltszuwachs für die Beschäftigten der verschiedenen Branchen zu erzielen. Die Kaufkraft der Arbeitnehmer ist wesentlich, um die Konjunktur weiter anzukurbeln", so PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer und der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Alois Bachmeier.

Weitere wichtige Branchen der Frühjahrsrunde sind laut heutiger Pressemitteilung die Glashüttenindustrie (4. Mai), die Schuhindustrie (11. Mai) und die Bekleidungsindustrie (10. Juni). Keine KV-Runde gibt es heuer für die chemische Industrie, die 2015 einen Zwei-Jahres-Abschluss vereinbart hat.

In der Textilindustrie haben sich Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter im März auf ein Plus von 1,4 Prozent bei den KV-Mindestlöhnen, von 1,35 Prozent bei den Ist-Löhnen und auf ein neues qualifikationsbasiertes Lohngruppenschema geeinigt.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen