Frühjahrs-Lohnrunde - Elektroindustrie startet KV-Gespräche

Wien - In der heurigen Frühjahrs-Lohnrunde starten morgen die KV-Verhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten der Elektro-und Elektronikindustrie, teilten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am Montag mit. Am 15. April folgt eine Verhandlungsrunde für die Papierindustrie. Bereits abgeschlossen sind die KV-Verhandlungen für die Textilindustrie.

"Uns ist es wichtig, einen ordentlichen Reallohn und -gehaltszuwachs für die Beschäftigten der verschiedenen Branchen zu erzielen. Die Kaufkraft der Arbeitnehmer ist wesentlich, um die Konjunktur weiter anzukurbeln", so PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer und der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Alois Bachmeier.

Weitere wichtige Branchen der Frühjahrsrunde sind laut heutiger Pressemitteilung die Glashüttenindustrie (4. Mai), die Schuhindustrie (11. Mai) und die Bekleidungsindustrie (10. Juni). Keine KV-Runde gibt es heuer für die chemische Industrie, die 2015 einen Zwei-Jahres-Abschluss vereinbart hat.

In der Textilindustrie haben sich Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter im März auf ein Plus von 1,4 Prozent bei den KV-Mindestlöhnen, von 1,35 Prozent bei den Ist-Löhnen und auf ein neues qualifikationsbasiertes Lohngruppenschema geeinigt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen