Friedensnobelpreis - ElBaradei "begeistert für das tunesische Volk"

Oslo/Wien - Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei ist außer sich vor Freude über die Vergabe des Friedensnobelpreises an das tunesische Dialogquartett. "Ich bin begeistert für das tunesische Volk", teilte der Preisträger des Jahres 2005 über Twitter mit. "Dialog, Inklusivität, Demokratie und Respekt für Menschenrechte sind der einzige Weg", betonte ElBaradei.

Der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) hatte sich selbst im Arabischen Frühling engagiert. Der in Wien lebende ElBaradei zählte im Jahr 2011 in Ägypten zu den Anführern der Protestbewegung gegen den Langzeitherrscher Hosni Mubarak, die aber nicht zur Etablierung einer stabilen Demokratie führte.

Als Mubaraks in einer freien Volkswahl bestimmter islamistischer Nachfolger Mohammed Mursi im Juli 2013 durch Massenproteste aus dem Amt vertrieben wurde, trat ElBaradei als Vizepräsident in die Übergangsregierung ein. Allerdings zog er sich schon nach einem Monat wieder aus der Regierung zurück, als das Militär Proteste von Mursis Anhängern blutig niederschlagen ließ.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London