Friedensnobelpreis - ElBaradei "begeistert für das tunesische Volk"

Oslo/Wien - Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei ist außer sich vor Freude über die Vergabe des Friedensnobelpreises an das tunesische Dialogquartett. "Ich bin begeistert für das tunesische Volk", teilte der Preisträger des Jahres 2005 über Twitter mit. "Dialog, Inklusivität, Demokratie und Respekt für Menschenrechte sind der einzige Weg", betonte ElBaradei.

Der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) hatte sich selbst im Arabischen Frühling engagiert. Der in Wien lebende ElBaradei zählte im Jahr 2011 in Ägypten zu den Anführern der Protestbewegung gegen den Langzeitherrscher Hosni Mubarak, die aber nicht zur Etablierung einer stabilen Demokratie führte.

Als Mubaraks in einer freien Volkswahl bestimmter islamistischer Nachfolger Mohammed Mursi im Juli 2013 durch Massenproteste aus dem Amt vertrieben wurde, trat ElBaradei als Vizepräsident in die Übergangsregierung ein. Allerdings zog er sich schon nach einem Monat wieder aus der Regierung zurück, als das Militär Proteste von Mursis Anhängern blutig niederschlagen ließ.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig