Friedensnobelpreis - ElBaradei "begeistert für das tunesische Volk"

Oslo/Wien - Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei ist außer sich vor Freude über die Vergabe des Friedensnobelpreises an das tunesische Dialogquartett. "Ich bin begeistert für das tunesische Volk", teilte der Preisträger des Jahres 2005 über Twitter mit. "Dialog, Inklusivität, Demokratie und Respekt für Menschenrechte sind der einzige Weg", betonte ElBaradei.

Der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) hatte sich selbst im Arabischen Frühling engagiert. Der in Wien lebende ElBaradei zählte im Jahr 2011 in Ägypten zu den Anführern der Protestbewegung gegen den Langzeitherrscher Hosni Mubarak, die aber nicht zur Etablierung einer stabilen Demokratie führte.

Als Mubaraks in einer freien Volkswahl bestimmter islamistischer Nachfolger Mohammed Mursi im Juli 2013 durch Massenproteste aus dem Amt vertrieben wurde, trat ElBaradei als Vizepräsident in die Übergangsregierung ein. Allerdings zog er sich schon nach einem Monat wieder aus der Regierung zurück, als das Militär Proteste von Mursis Anhängern blutig niederschlagen ließ.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter