Friedensnobelpreis - Deutsche Regierung: Ausgezeichnete Entscheidung

Berlin/Oslo - Die deutsche Regierung von Kanzlerin Angela Merkel hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an das tunesische Dialog-Quartett am Freitag als ausgezeichnete Entscheidung gelobt. Merkel war selbst in den vergangenen Tagen als Favoritin für die renommierte Auszeichnung gehandelt worden.

Auf die Frage, ob Merkel erleichtert sei, dass sie entgegen mancher Spekulationen den Preis nicht bekommen hat, sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin: "Sie hören Freude über eine sehr gute Entscheidung und großen Respekt vor der Preisträgern." Die Spekulationen seien im übrigen ausschließlich von den Medien betrieben worden und nicht von der deutschen Bundesregierung. Seibert beantwortete die Frage nicht, wo und wie Merkel von der Entscheidung erfahren habe. "Ich gebe hier kein Bewegungsprofil der Bundeskanzlerin. Grundsätzlich nicht", sagte er.

"Die Bundesregierung gratuliert den Mitgliedern des nationalen tunesischen Dialogquartetts herzlich", so Seibert. "Es ist der verdiente Lohn für eine Arbeit an der Demokratie, für ein Festhalten an der Idee, dass ein Volk, das eine Diktatur abgeschüttelt hat, etwas besseres verdient als eine neue Diktatur." Das Quartett habe der tunesischen Bevölkerung und der Welt Hoffnung gegeben, dass Demokratie und Rechtstaatlichkeit auch unter schwierigen Bedingungen möglich seien. Terroristen versuchten, diesen Weg zu verhindern. Deutschland stehe an der Seite Tunesiens sowohl beim Aufbau der Demokratie als auch bei der Abwehr seiner Feinde.

Krefeld (APA/dpa) - Der deutsche Fußball-Weltmeister Philipp Lahm hat die Mehrheit am traditionsreichen Naturkosthersteller Schneekoppe übernommen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die 1927 gegründete Firma versteht sich als "Premium-Marke im Segment natürlich gesunde Ernährung" und verkauft ihre Produkte in über 35 Ländern.
 

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Philipp Lahm übernimmt Mehrheit an Naturkosthersteller Schneekoppe

Ellwangen (APA/Reuters) - Die Haushaltsbatterien-Marke Varta gehört künftig dem bisherigen US-Konkurrenten Energizer. Die Amerikaner zahlen zwei Mrd. Dollar (1,63 Mrd. Euro) für das Batterien-Geschäft des Haushaltswaren-Konzerns Spectrum Brands mit den Marken Varta und Rayovac, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.
 

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Varta-Haushaltsbatterien kommen künftig vom US-Konzern Energizer

Wien/Mailand (APA) - Der CEE-Chef der Bank Austria-Mutter UniCredit, Carlo Vivaldi, sieht gute Voraussetzungen für ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum in den Ländern Zentral- und Osteuropas. In fast jedem dieser Länder sollten die Volkswirtschaften 2018 und 2019 über 3 Prozent wachsen, sagte Vivaldi am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien anlässlich des Euromoney CEE-Forums
 

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UniCredit-CEE-Chef: Gute Aussichten für Zentral- und Osteuropa